Der Gemeinderat von Finningen rüstet sich für die Zukunft.

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Der Gemeinderat von Finningen rüstet sich für die Zukunft.

Eine neue Kindertagesstätte und schnelles Internet sind beschlossene Sache.

Finningen macht sich fit für die Zukunft.

“Die Gemeinderäte haben die Ideen unterstützt, allein schon der Kinder wegen”, sagt Bürgermeister Klaus Friegel. Worum genau geht es? Um einen Bauantrag für den Umbau und die Erweiterung des Kindergartens in Fraulingen. Darüber hat das Gremium in seiner Sitzung vergangene Woche abgestimmt. Beschlossen wurde laut Bürgermeister auch, den Bauantrag nicht nur an das Landratsamt als Genehmigungsbehörde zu schicken, sondern auch an die Regierung von Schwaben mit einem Zuschussantrag für das Bauvorhaben. Die Gemeinde erhofft sich auf diese Weise einen erheblichen staatlichen Zuschuss, da die Geburtenzahlen in der Gemeinde Finningen, insbesondere im Ortsteil Fraulingen, seit Jahren über dem Normalwert liegen und diese Maßnahme nicht mehr aufgeschoben werden kann.

Die fast ebenso entscheidende neue Gigabit-Förderrichtlinie (BayGibitR) des Freistaates Bayern stand im weiteren Verlauf der Sitzung ebenfalls auf der Tagesordnung. Der Bürgermeister informierte die Ratsmitglieder, dass es derzeit kein Netz gibt, das zuverlässig 100 Mbit/s in Privathäusern oder 200 Mbit/s im gewerblichen Bereich liefern kann, was einen Förderbedarf darstellt.

Außerdem fördert der Freistaat Bayern, sofern die Ausgaben vollständig gedeckt sind, die Teilnahme am Förderprogramm. Damit, so der Bürgermeister, sollen die Kommunen von Verwaltungsaufwand entlastet werden. Sowohl die Umfrage als auch die Marktforschung, so Klaus Friegel, haben ergeben, dass die Telekommunikationsanbieter keinen Glasfaserausbau in der Gemeinde Finningen geplant haben und auch in Zukunft nicht planen werden. Mit der Durchführung des Markterkundungsverfahrens sind die behördlichen Voraussetzungen für die Teilnahme am Bayerischen Gigabit-Förderprogramm erfüllt.

Die erste Kostenschätzung für den Ausbau der gesamten Gemeinde beläuft sich auf rund viereinhalb bis fünf Millionen Euro bei einem Ausbauzeitraum von vier Jahren. Bei einer angestrebten Förderquote von 90 Prozent Eigenanteil der Gemeinde, verteilt auf vier Haushaltsjahre, ergibt sich laut Gemeindechef ein Maximum von 450000 bis 500000 Euro. Anschließend fasste der Gemeinderat einstimmig folgenden Beschluss zum Breitbandausbau: “Das Ergebnis der durchgeführten Markterkundung wird zur Kenntnis genommen und das Auswahlverfahren für den Breitbandausbau mittels Glasfaser bis in jedes Gebäude für die förderfähigen Standorte in der Gemeinde eingeleitet.” Der Beitrag der Gemeinde wird auf rund 500000…. geschätzt. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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