Das vaterlose Einzelkind, 11, erzählte, seine Mutter sei an Coronavirus gestorben … nur um herauszufinden, dass sie zwei Tage später noch lebt

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Einem 11-jährigen Jungen wurde gesagt, seine Mutter und nur ein Elternteil seien an Coronavirus gestorben, nur um zwei Tage später festzustellen, dass sie tatsächlich noch am Leben war.

Der vaterlose Junge trauerte um seine Mutter und plante sogar ihre Beerdigung, war aber fassungslos, als das Krankenhaus seiner Tante mitteilte, dass das Personal einen großen Fehler gemacht hatte.

Andrea aus Unterhaching südlich von München erzählte dem Radiosender Bayern 3, dass ihre Schwester – die Mutter des Jungen – im Altersheim, in dem sie arbeitet, Coronavirus bekommen habe.

Sie erklärte, dass ihre Schwester Anfang April auf eine Intensivstation eingeliefert und beatmet wurde, als die Ärzte darum kämpften, ihr Leben zu retten.

Besucher waren verboten, aber der Familie wurde versichert, dass es der Frau „gut“ gehe, da sie weiterhin behandelt werde.

Andrea erinnerte sich, dass sie während der Arbeit einen Anruf vom Krankenhaus erhalten hatte, in dem sie sagte, ihre Schwester sei gestorben und fragte, wann sie kommen und ihre Sachen abholen könne.

„Ich war völlig geschockt. Ich habe die Arbeit sofort verlassen. Ich bin zu meiner Familie gegangen und habe ihnen zuerst die Neuigkeiten erzählt “, erzählte Andrea.

„Ich musste meinem 11-jährigen Neffen sagen, dass seine Mutter gestorben war.

„Natürlich brach er in Tränen aus. Wie erzählst du einem 11-Jährigen so etwas sanft? Für ein Kind gibt es nichts Schlimmeres als so etwas. “

Ich musste meinem 11-jährigen Neffen sagen, dass seine Mutter gestorben war… Wie erzählst du einem 11-Jährigen so etwas sanft?

Zwei Tage später ging Andrea zurück ins Krankenhaus, um die Sachen ihrer Schwester abzuholen, darunter ein Foto des Sohnes der Frau, ihre Brieftasche und die Schlüssel zu ihrer Wohnung.

Nachdem sie das Krankenhaus verlassen hatte, erhielt sie einen Anruf, als sie vor einem Supermarkt war.

Andrea sagte: “Es war wieder das Krankenhaus und das Gespräch begann mit der Person, die sagte:” Bitte ärgern Sie sich jetzt nicht … Sie sollten sich setzen. Es gab eine Verwechslung. Deine Schwester ist nicht gestorben. Sie ist in Ordnung’.”

Sie beschrieb das Gefühl, „unglaublich erleichtert“ zu sein, hatte aber Schwierigkeiten zu verstehen, wie die Mitarbeiter einen solchen Fehler machen könnten.

Andrea sagte, sie sei mit der Entschuldigung oder Erklärung des Krankenhauses nicht zufrieden und die Angst habe die Gefühle der Familie verwüstet.

Trotz der schockierenden Wendung der Ereignisse hofft die Familie, dass sich die Frau vollständig erholt, da sich ihr Zustand jeden Tag verbessern soll.

Ein Sprecher des Krankenhauses sagte gegenüber Bayern3: „Wir bedauern diese tragische Verwirrung zutiefst. Der behandelnde Chefarzt steht in persönlichem Kontakt mit den Angehörigen. Es ist ein menschlicher Fehler im Verwaltungsprozess. “

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Deutschland beträgt jetzt 161.985, und laut Johns Hopkins University wurden 6.470 Todesfälle registriert.

Deutschland hat seine Sperrung langsam gelockert, nachdem es aufgrund einer aggressiven Politik der Massentests viel besser abgeschnitten hat als seine europäischen Nachbarn.

Das europäische Land steht jedoch vor der Aussicht, nach einem Anstieg der Infektionen mit Coronaviren und Todesfällen, die eine zweite Welle des tödlichen Virus bedrohen, zu einer strengeren Sperrung zurückzukehren.

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn erklärte, das Virus sei “unter Kontrolle”, aber Merkel warnte, dass der relative Erfolg immer noch “fragil” sei.

Nachdem Merkel letzte Woche angekündigt hatte, die Lockdown-Maßnahmen zu lockern, stiegen die Coronavirus-Fälle des Landes drei Tage hintereinander an.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) für Infektionskrankheiten bestätigte am 17. April, dass die Coronavirus-Fälle nach seinen Angaben um 3.380 auf 133.830 gestiegen sind – Deutschlands größter Anstieg seit sechs Tagen.

Trotz des Anstiegs der Fälle sagte Gesundheitsminister Jens Spahn, Krankenhäuser seien “bisher zu keinem Zeitpunkt überfordert”.

Spahn sagte, der Ausbruch des Coronavirus sei “wieder beherrschbar” geworden, da die Anzahl der Patienten, die die Krankheit bekämpften, höher war als die Anzahl der Neuinfektionen pro Tag in dieser Woche.

In anderen Teilen Europas haben die Regierungen ebenfalls begonnen, die Sperrbeschränkungen zu lockern.

Letzte Woche erlaubten Österreich und Italien Tausenden von Geschäften die Wiedereröffnung, während in Spanien nicht wesentliche Arbeiter zu Fabriken und Baustellen zurückkehrten.

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