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COVID-19: Sterblichkeitsrate in Deutschland erfolgreich niedrig

BERLIN

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Deutschland hat am Donnerstag 39.000 überschritten, während die Zahl der Todesopfer laut Statistiken der örtlichen Gesundheitsbehörden auf 222 gestiegen ist.

Die in Berlin ansässige Website Coronavirus-Monitor, auf der aktuelle Zahlen der örtlichen Gesundheitsbehörden zusammengestellt werden, meldete am Donnerstagmorgen 16 neue Todesfälle im Land.

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle ist auf 39.502 gestiegen, mit einem Anstieg von 6.511 seit Dienstag.

Deutschland ist das am dritthäufigsten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land in Europa, aber die Zahl der Todesopfer blieb weitaus niedriger als in den beiden am stärksten betroffenen Ländern Italien und Spanien.

Mehrheit der Infizierten nicht in der Risikogruppe

Laut einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts sind die meisten Infizierten in Deutschland jüngere Menschen und Menschen mittleren Alters.

Mehr als 77% von ihnen sind zwischen 15 und 59 Jahre alt, berichtete die Seuchenbekämpfungsbehörde des Landes am Mittwoch.

Fast 19% der Infizierten gehören zur Hochrisikogruppe der über 65-Jährigen.

Mehr als 400.000 Tests durchgeführt

Deutschland verfolgt eine Strategie weit verbreiteter Tests, um die Infizierten zu erkennen und zu isolieren, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Bisher wurden im gesamten Landkreis mehr als 410.000 Coronavirus-Tests durchgeführt, auch bei Patienten mit leichten Symptomen.

Nach dem ersten Erscheinen in Wuhan, China, im vergangenen Dezember hat sich das neuartige Coronavirus nach Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins University in mindestens 175 Ländern und Territorien verbreitet.

Seit letztem Dezember wurden weltweit mehr als 480.000 Fälle gemeldet, wobei die Zahl der Todesopfer über 21.500 lag und fast 116.000 erfolgreich geheilt wurden.