Coronavirus-Vertuschung: China droht, bringt Familienmitglieder von COVID-19-Opfern zum Schweigen

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Jüngsten Berichten zufolge versucht die regierende Kommunistische Partei Chinas, Familienmitglieder derjenigen zum Schweigen zu bringen, die aufgrund der COVID-19-Krankheit ums Leben gekommen sind, die Berichten zufolge aus Wuhan, China, stammt und sich in eine globale Pandemie ausbreitet. Jetzt, so berichtete die New York Times, werden sieben Einwohner von Wuhan wegen ihrer Pläne, rechtliche Schritte gegen die Regierung einzuleiten, bedroht.

Die Bedrohungen sollten nicht als untätig betrachtet werden. China ist dafür bekannt, Kritik an seiner Politik zu zensieren. Diejenigen, die auf einer öffentlichen Bühne ihre Ablehnung zum Ausdruck bringen, wurden inhaftiert oder sind einfach mit unbekanntem Schicksal verschwunden.

Im Februar wurde der chinesische Professor Xu Zhangrun von den Behörden der kommunistischen Regierung Chinas wegen seiner Kritik an Präsident Xi Jinpings in seinem Artikel mit dem Titel “Viraler Alarm: Wenn Wut Angst überwindet” unter Hausarrest gestellt.

Auch im Februar behauptete der chinesische Augenarzt Dr. Li Wenliang, der zuerst den Alarm für das Coronavirus auslöste und später daran starb, in den sozialen Medien, die örtliche Polizei habe versucht, ihn zum Schweigen zu bringen.

Die Pandemie trägt nur zur Litanei der Vorwürfe über das Verhalten des asiatischen Landes bei, zu denen die Behandlung der uigurischen Muslime in Westchina, die Zensur des Internets und nun die Vertuschung des Umgangs mit dem Ausbruch des Coronavirus in Wuhan gehören.

Peking steht unter dem Druck der internationalen Gemeinschaft, eine unabhängige Untersuchung der Ursprünge des Virus sowie der Bemühungen des Landes um frühzeitige Reaktion zu ermöglichen. Überlebende von Coronaviren in China suchen einfach nach Antworten darauf, was schief gelaufen ist und was noch wichtiger ist, wer dafür verantwortlich ist.

Die sieben Einwohner von Wuhan, die vorhatten, die Regierung zu verklagen, wollten mehr als nur Antworten. Sie forderten laut dem Bericht der New York Times eine „gerechte Entschädigung für ihre Verluste und eine härtere Bestrafung der Beamten“.

In dem Bericht wurde auch behauptet, dass die Anwälte gewarnt werden, keine Klagen gegen die Regierung zu erheben, und dass immer noch trauernde Familienmitglieder von der Polizei verhört wurden.

Statistiker waren damit beschäftigt, die Anzahl der Todesfälle, neue Fälle und die Anzahl der von COVID-19 getesteten und wiederhergestellten Personen zu ermitteln. Eine weitere aussagekräftige Statistik bieten Reporter ohne Grenzen, deren Auftrag darin besteht, freien, unabhängigen und pluralistischen Journalismus zu fördern und Medienschaffende zu verteidigen.

Sie führen ein „Barometer für Verstöße gegen die Pressefreiheit“, das die Anzahl der im Jahr 2020 inhaftierten Journalisten für jedes Land enthält. Ägypten ist mit 25 inhaftierten Journalisten Zweiter, gefolgt von der Türkei mit 22 und Saudi-Arabien mit 20. Der Spitzenreiter ist China mit 57.

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