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Coronavirus PANIC: Wie Coronavirus die ‘größte Bedrohung’ für die Finanzmärkte ist

CORONAVIRUS betrifft Länder auf der ganzen Welt, während sich das gefährliche Virus ausbreitet und bisher mehr als 80 Menschen getötet hat. Doch wie kann Coronavirus die “Bedrohung Nummer eins” für die Finanzmärkte sein?

Weltweit wächst die Besorgnis über das Coronavirus, da die Zahl der Todesopfer in China auf mehr als 80 Menschen steigt. Angefangen in Wuhan, China, werden nun weltweit Vorfälle gemeldet, und mehr als 3.000 Menschen sind infiziert.

Jetzt wirkt das Virus auf Reisen und Finanzmärkte und löst weltweit eine zunehmende Panik aus.

Nun hat der CEO einer der größten unabhängigen Finanzberatungsorganisationen der Welt gegenüber Express.co.uk erklärt, dass Coronavirus derzeit die größte Bedrohung für die Finanzmärkte darstellt.

Nigel Green, der Vorstandsvorsitzende und Gründer der deVere Fraktion, hat sich zu Wort gemeldet, da die globalen Aktienmärkte aus Angst vor dem potenziell tödlichen Sars-ähnlichen Virus, der große Ausverkäufe auslöst, erschüttert sind.

Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf 81 angestiegen, und fast 3.000 Menschen wurden als infiziert bestätigt, wobei 44 Fälle außerhalb Chinas, wo die Krankheit ihren Ursprung hat, entdeckt wurden.

Von den mit dem Coronavirus infizierten Personen wird berichtet, dass sie unter Atembeschwerden, Fieber und Husten leiden, wobei schwere Fälle Lungenentzündung und Organversagen verursachen.

Antibiotika haben keine Wirkung, da der Stamm viral ist, und die Befürchtungen wachsen, da das Coronavirus mit dem Ausbruch des schweren akuten Atemwegssyndroms (Sars) aus dem Jahr 2002 verglichen wird.

Sars breitete sich fast unkontrolliert in 37 Ländern aus und löste eine weit verbreitete Panik aus, wobei mehr als 8.000 Menschen infiziert und mehr als 750 getötet wurden.

Nun gibt es Befürchtungen, dass die Welt eine ähnliche Auswirkung sehen könnte, da immer wieder neue Fälle von Coronaviren gemeldet werden.

Erklärte Fälle von Coronaviren auf der ganzen Welt

  • Thailand und Hongkong haben jeweils acht Fälle von Infektionen gemeldet
  • Die Vereinigten Staaten, Taiwan, Australien und Macao haben jeweils fünf
  • Singapur, Japan, Südkorea und Malaysia haben jeweils vier
  • Frankreich hat drei
  • Kanada und Vietnam haben zwei
  • Nepal und Kambodscha haben jeweils einen.

Am Montag fiel der Composite European Stoxx 600 bei der Eröffnung um 1,7 Prozent, der Londoner FTSE 100 um 1,6 Prozent und der deutsche Dax um 1,7 Prozent.

Der Einbruch folgte über Nacht auf einen ähnlich dramatischen Rückgang in Asien.

Der Shanghai Composite fiel um 2,7 Prozent, der Hongkong Hang Seng um 1,1 Prozent und der japanische Nikkei um zwei Prozent.

Herr Green sagte gegenüber Express.co.uk: “Das Coronavirus ist derzeit die größte Bedrohung für die Finanzmärkte, da die globalen Investoren aufgrund der Unsicherheiten nervös werden.

“Aber während diese Gesundheitskrise unweigerlich einige Sektoren wie den Reise- und Einzelhandel treffen wird, sollten die meisten Anleger, die über ein richtig diversifiziertes Portfolio verfügen, reflexartige Reaktionen vermeiden.

“Die Geschichte lehrt uns, dass die meisten Themen dieser Art kurzfristige Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben”.

Er fuhr fort: “Die meisten Investoren sollten die Situation mit ihrem Finanzberater beobachten und derzeit abwarten.

“Aber wenn sie nächste Woche noch immer eskaliert, mit viel höheren Opferzahlen, könnte ein defensiveres Vorgehen notwendig sein.

“Die Kosten und der Aufwand für einen solchen Wechsel bedeuten jedoch, dass man es nicht leichtfertig tut, und es sind mehr Beweise dafür erforderlich, dass das Virus mittel- bis langfristig ein Risiko für China und die Weltwirtschaft darstellt.

Chinas Wirtschaft erlebt die schlimmste Verlangsamung seit fast drei Jahrzehnten und ist durch die Auswirkungen des Ausbruchs weiter unter Druck.

Nun gibt es mehr Sorgen, dass die Verbraucherausgaben zurückgehen werden, da mehr Einwohner zu Mondschein-Neujahr zu Hause bleiben.

Herr Green fügte hinzu: “Dies sollte als Weckruf für alle Anleger dienen, um sicherzustellen, dass ihr Portfolio gut über Anlageklassen, Regionen, Sektoren und sogar Währungen diversifiziert ist.

“Dies ist der beste Weg, Risiken zu mindern und die beste Möglichkeit, gut positioniert zu sein, um die Chancen zu nutzen, wenn sie auftreten.

“Die Aktienmärkte tendieren dazu, mit dem Höhepunkt in neuen Fällen während eines solchen öffentlichen Gesundheitsproblems den Tiefpunkt zu erreichen, bevor sie sich innerhalb von Monaten wieder erholen.

“Dies ist eine besorgniserregende und ernste Situation, und die Investoren müssen wachsam sein. Sie sollten angemessen diversifiziert bleiben und auf dem Markt bleiben”.

Erklärte Fälle von Coronaviren auf der ganzen Welt