Coronavirus-Betrug trifft Online-Streaming-Benutzer – Warnung an Kunden

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BRITONS wurden gewarnt, während der Sperrung des Coronavirus besonders vorsichtig zu sein, da Kriminelle auf Online-Streaming-Websites umsteigen, um mehr Opfer zu gewinnen.

Hunderte von Nachahmer-Websites sind aufgetaucht und imitieren beliebte Streaming-Unternehmen wie Netflix, Amazon und Disney. Kriminelle haben gefälschte Websites erstellt, um personenbezogene Daten von ahnungslosen Personen wie Bankdaten und Kreditkarteninformationen zu sammeln. Dies könnte dazu führen, dass Streaming-Benutzer möglicherweise Tausende aus eigener Tasche haben.

In vielen Fällen ahmen die Websites das Design bekannter Unternehmen geschickt nach, führen Menschen in ein falsches Sicherheitsgefühl und nutzen sie aus.

Das Cybersicherheitsunternehmen Mimecast identifizierte 700 verdächtige Websites, denen viele zum Opfer fallen könnten.

Carl Wearn, Leiter E-Crime bei der Firma, sagte gegenüber The Guardian: „Wir haben einen dramatischen Anstieg verdächtiger Domains gesehen, die sich für eine Vielzahl von Streaming-Riesen für schändliche Zwecke ausgeben.

“Diese gefälschten Websites locken oft ahnungslose Mitglieder der Öffentlichkeit mit einem Angebot von kostenlosen Abonnements an, um wertvolle Daten zu stehlen.”

Viele Briten wenden sich aufgrund der zunehmenden Zeit, die sie zu Hause verbringen, jetzt Streaming-Diensten zu.

Vor kurzem haben Hunderte von Menschen auf der ganzen Welt berichtet, dass sie eine WhatsApp-Nachricht erhalten haben, die ein kostenloses Netflix-Abonnement bietet, indem sie auf einen darin enthaltenen Link klicken.

In der Nachricht wurde angegeben, dass das kostenlose Angebot herausgegeben wurde, um die Menschen dazu zu verleiten, zu Hause zu bleiben und die Richtlinien der Regierung zu sozialer Distanzierung und Sperrung zu befolgen.

Das Streaming-Unternehmen bestätigte jedoch später, dass dies ein potenzieller Daten-Phishing-Betrug war, der nichts mit seinem Geschäft zu tun hatte.

Den Briten wurde geraten, nach geringfügigen Änderungen im Website-Layout Ausschau zu halten, die einen potenziellen Betrug aufdecken könnten.

Dazu gehören Rechtschreib- und Sprachfehler oder Unterschiede in der Adresse der Website, die verdächtig aussehen.

Bestehende Streaming-Service-Kunden haben auch E-Mails gemeldet, in denen Benutzer aufgefordert werden, ihre Zahlungsinformationen zu aktualisieren.

In den Betrugs-E-Mails wird behauptet, das Unternehmen habe Probleme mit den aktuellen Kreditkarteninformationen und die Kunden werden aufgefordert, diese zu aktualisieren. Dies ist jedoch auch ein Phishing-Betrug.

Hinweise von der Website ThisisMoney gab außerdem an, dass diejenigen, die E-Mail-Angebote erhalten, die E-Mail-Adresse des Absenders einsehen sollten.

Wenn die E-Mail von einem privaten E-Mail-Konto gesendet wurde, handelt es sich wahrscheinlich um einen Betrug, mit dem private Informationen und Geld gestohlen werden sollen.

Und der von der Bausparkasse Nationwide geförderte Twitter-Hashtag #FraudAwareness hat gezeigt, dass viele Briten eine Vielzahl verschiedener Betrugsfälle melden.

Betrug im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus hat zugenommen, da die Sperrmaßnahmen fortgesetzt werden.

Weitere gemeldete Betrugsfälle sind Bitcoin-Spenden, Quiz, Umfragen und E-Mails, die sich als wichtige Organisationen wie die HMRC oder die Weltgesundheitsorganisation ausgeben.

Age UK hat unter anderem Ratschläge zu E-Mail-Betrug und gefälschten Websites gegeben und fordert die Internetnutzer nachdrücklich auf, die Website der Regierung zu verwenden, um besonders wichtige, legitime Websites zu finden.

Sie weisen jeden an, der glaubt, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, sich an Action Fraud zu wenden.

Der führende Betrugspräventionsdienst in Großbritannien, Cifas, hat die Öffentlichkeit auch gewarnt, bei jeder Art von Betrug wachsam zu bleiben – wo immer er auftreten mag.

Die Organisation gibt an, dass die Coronavirus-Pandemie eingesetzt wird, um die Angst und Unsicherheit der Menschen zu bekämpfen.

Cifas rät denjenigen, die glauben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, sich an ihre Bank oder ihren Finanzdienstleister zu wenden.

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