Corona: Der Katastrophenschutz in Aichach-Friedberg hat seinen Betrieb eingestellt.

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Corona: Der Katastrophenschutz in Aichach-Friedberg hat seinen Betrieb eingestellt.

Das Landratsamt Aichach-Friedberg ist ebenfalls von der Beendigung der Krisensituation betroffen. Die Führungsgruppe des Katastrophenschutzes ist weiterhin einsatzbereit, allerdings in reduzierter Kapazität.

Corona: Die Arbeit der Katastrophenschutz-Führungsgruppe ist zu Ende.

Zum zweiten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie ist am Montag der Ausnahmezustand in Bayern aufgehoben worden. Damit hat die Führungsgruppe des Landratsamtes Aichach-Katastrophe Friedberg ihre Arbeit offiziell eingestellt. Sie wird aber in reduzierter Form weiterhin koordinierend für den Landkreis tätig sein, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes. Die Krisensituation in Bayern wurde erstmals vor fast genau einem Jahr, am 17. Juni 2020, für beendet erklärt, am 9. Dezember dann erneut.

In der Führungsgruppe Katastrophenschutz laufen alle Fäden für das Katastrophenmanagement des Landkreises zusammen. In den letzten Monaten haben sich mehrere Abteilungen des Landratsamtes, darunter die öffentliche Sicherheit, das Gesundheitswesen, die Seniorenhilfe, das Ausländeramt und der Landrat selbst, mindestens einmal pro Woche getroffen. Zu den regelmäßigen Treffen wurden u.a. Vertreter der Kreisärzte, der Paar-Kliniken, der Polizei, der Bundeswehr und des BRK als externe Fachleute eingeladen.

Die Impfzentren und Teststationen stehen unter der Aufsicht der Führungsgruppe.

Die Gruppe beschäftigte sich in letzter Zeit mit der Organisation und dem Betrieb von zwei Impfstellen und einer zentralen Teststation in der Kreissiedlung Aichach sowie mit der Einrichtung und materiellen Versorgung von Schnellteststationen in zahlreichen Siedlungen des Landkreises. Darüber hinaus wurden Selbsttests in großen Mengen an Schulen und Kindertagesstätten sowie FFP2-Masken an Bedürftige abgegeben. Um die Möglichkeit eines größeren Corona-Ausbruchs zu verringern, unterstützte die Bundeswehr die Kliniken an der Paar, eine Task Force kümmerte sich um Saisonarbeiter und einreisende Migranten, und in Alten- und Pflegeheimen sowie Asylbewerberunterkünften wurden Präventionsmaßnahmen durchgeführt. Im Landratsamt wurde zudem ein Ansprechpartner für die psychosoziale Notfallversorgung sowie ein Bürgertelefon eingerichtet.

Landrat Klaus Metzger lobte in der vorerst letzten Sitzung der Führungsgruppe alle, die sich in dieser außerordentlich brisanten Zeit über Monate hinweg nach Kräften für den Landkreis eingesetzt haben, heißt es in der Pressemitteilung. Unmittelbar nach dem Unglück wird sich ein verkleinertes “Koordinationsteam” weiterhin um Belange wie Impfungen, Teststationen, Saisonkräfte, Einreise und Bürgertelefon kümmern.

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Wie viel Corona-Impfstoff wird diese Woche in den Landkreis geliefert? AfD Aichach-Friedberg hat eine Corona-Testpflicht… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie weiter in einer anderen Meldung.

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