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China: Regensturmprognose schließt Touristenattraktionen in Peking

ANKARA

Eine Prognose für heftige Regenfälle in der chinesischen Hauptstadt Peking hat die Behörden gezwungen, Parks und Touristenattraktionen zu schließen, berichteten staatliche Medien.

Das Beijing Gardening and Greening Bureau sagte, die Hauptstadt rechne diesen Sommer mit einem „heftigsten Regensturm“, sagte die Nachrichtenagentur Xinhua.

Daher haben die Behörden Parks geschlossen, darunter den Sommerpalast, den Tiantan (Temple of Heaven) Park und den Beijing Zoo. Die erwarteten Touristen, die Tickets gebucht haben, erhalten eine Rückerstattung.

Das Büro fügte hinzu, dass der Betrieb fast aller Landschaftsbauprojekte eingestellt wurde und die Arbeiter an sicherere Orte verlegt wurden, bevor der Regensturm die Hauptstadt traf.

Die meteorologischen Behörden haben eine gelbe Warnung – dritte Stufe im farbcodierten Warnsystem – für Regenstürme ausgegeben, die die Region voraussichtlich bis Donnerstag treffen werden.

Unaufhörliche Regenfälle seit Juni haben den Wasserstand in vielen Flüssen Chinas erhöht und Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst.

Die Regierung hatte Tausende von Soldaten eingesetzt, um die überfluteten Bewohner der östlichen Region zu retten. In den östlichen und südöstlichen Provinzen Jiangsu, Anhui und Jiangxi kam es zu schweren Überschwemmungen, die Wohngebiete überschwemmten.

In der Zwischenzeit teilte die Nationale Gesundheitskommission in einer Erklärung mit, dass das Land 25 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet habe, von denen 16 importierte Fälle waren.

Die südwestliche Provinz Xinjiang mit muslimischer Mehrheit meldete neun lokale Fälle. Die Region, in der die ethnische uigurische Gemeinschaft beheimatet ist, meldete erstmals neue Fälle im einstelligen Bereich.

Seit China im vergangenen Dezember zum ersten Mal in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei entdeckt wurde, hat es 84.737 Virusfälle bestätigt, darunter 4.634 Todesfälle.