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Burns Night: Feierlichkeiten und traditionelle Speisen zur Ehrung von Schottlands größtem Dichter

Am 25. Januar wird weltweit das Leben und Werk des schottischen Dichters Robert Burns gefeiert. Bekannt für seine Gedichte und Lieder, ist der „Burns Night“ eine festliche Tradition, die in vielen Teilen der Welt gepflegt wird. Mit wärmendem Essen, schottischem Whisky und natürlich ein paar Versen aus den berühmtesten Werken von Burns, ist diese Nacht ein Höhepunkt im Januar.

Traditionelle Gerichte und Getränke zur Burns Night

Die Feierlichkeiten zu Ehren des Dichters, dessen Werke bis in den fernen Osten Japans oder die Weiten des Weltalls reichten, bieten mehr als nur Literatur. Ein wichtiger Bestandteil ist das Essen – besonders der legendäre Haggis, der die Hauptspeise vieler Burns-Nächte bildet. Oft wird dieser begleitet von „Neeps and Tatties“ – Schottisch für Kartoffeln und Rüben – und einem herzlichen Toast, bei dem „Address to a Haggis“ vor dem Verzehr rezitiert wird.

Doch bevor die Hauptspeise serviert wird, steht als Vorspeise oft „Cullen Skink“ auf dem Programm – eine schottische Suppe aus geräuchertem Kabeljau, Zwiebeln und Kartoffeln, benannt nach der Küstenstadt Cullen in Nordschottland. Zum Nachtisch gibt es entweder Cranachan, ein Whisky-Trifle, oder eine „Clootie Dumpling“, ein gedämpfter Pudding, der an einen Weihnachtskuchen erinnert, jedoch mit mehr Gewürzen und Treacle.

Für die passende Begleitung sorgt Whisky – bevorzugt Schottischer Whisky, auch als Scotch bekannt. Dies kann entweder als Single Malt oder Blend serviert werden. Single Malt stammt aus einer Brennerei und wird ausschließlich aus gemälzter Gerste hergestellt, während Blends aus verschiedenen Destillerien stammen. Letztere sind für ihren leichteren, geschmeidigeren Geschmack bekannt und machen etwa 90 Prozent aller verkauften Scotch-Flaschen aus. Einige beliebte Marken, wie Johnnie Walker Black und Chivas Regal, sind in Supermärkten erhältlich und bieten eine gute Möglichkeit, die schottische Tradition zu genießen.

Wer es etwas exklusiver möchte, könnte zu einem Whisky aus der Speyside-Region greifen, wie dem Macallan 12 Jahre oder dem Glenallachie 11 Jahre. Beide zeichnen sich durch ihren reichhaltigen, fruchtigen Geschmack aus, der perfekt zu einem Abend mit Freunden und Familie passt. Wer eine intensivere Erfahrung sucht, könnte sich auch für einen Highland Park oder Old Pulteney entscheiden, der durch einen salzigen Abgang an den Schottischen Küstenwind erinnert.

Natürlich gibt es für den Abend auch Cocktails, die perfekt zur Feier passen. Der „Bobby Burns“ – eine Mischung aus Whisky, süßem Wermut und einem Schuss Bénédictine – ist eine klassische Wahl. Für diejenigen, die es kräftiger mögen, bietet sich der „Rusty Nail“ an, eine Kombination aus Scotch und Drambuie, einem Whisky-Honig-Likör. Als krönenden Abschluss des Abends empfiehlt sich ein Hot Toddy, ein heißer Drink aus Whisky, Honig, Zimt und Zitrone, der besonders an kalten Winterabenden für wohltuende Wärme sorgt.

Ob in einem der zahlreichen Pubs in London oder bei einem festlichen Essen zu Hause, die Burns Night bietet eine hervorragende Gelegenheit, in die schottische Kultur einzutauchen. Für all jene, die die Tradition von Robert Burns feiern möchten, bleibt der 25. Januar ein Feiertag, der weit über das einfache Schmausen und Trinken hinausgeht – es ist ein Moment, um mit Freunden und Familie zusammenzukommen und sich an den unvergänglichen Versen von Schottlands Nationaldichter zu erfreuen.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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