Burgheim: Der Burgheimer Manfred Ludwig ist am Freitag gestorben.

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Burgheim: Der Burgheimer Manfred Ludwig ist am Freitag gestorben.

Der ehemalige Bürgermeister ist 84 Jahre alt geworden.

Burgheimer Manfred Ludwig ist am Freitag verstorben.

Manfred Ludwig, der ehemalige Bürgermeister von Burgheim, ist am Freitag im Alter von 84 Jahren gestorben. Er war 24 Jahre lang, von 1972 bis 1996, als Bürgermeister tätig und hat die Entwicklung der Marktgemeinde maßgeblich mitgestaltet. Manfred Ludwig wurde in Neuburg, Deutschland, geboren. Obwohl er als 14-jähriger Bub seine Heimatstadt verlassen hatte, hielt er bis zuletzt eine enge Beziehung zu seiner Familie. Er arbeitete als Stadtführer und führte Touristen und andere Interessierte durch die alte Stadt, in der er aufgewachsen war.

Manfred Ludwig arbeitete als Einzelhandelskaufmann bei einem Eisenwarenhändler, bevor er eine politische Karriere anstrebte. Doch wie er uns vor vier Jahren zu seinem 80. Geburtstag mitteilte, machte ihn diese Tätigkeit nicht glücklich. Daraufhin kehrte er auf das Gymnasium zurück, um sein Abitur zu machen, bevor er sich für eine Karriere als Religionslehrer der Erzdiözese Bamberg entschied. Mit seinem Dienstwagen, einem VW-Bus, sammelte er im protestantisch geprägten Franken jeden Tag die wenigen katholischen Kinder ein und unterrichtete sie an verschiedenen Schulen. Damals war er bereits Mitglied der Jungen Union und dann der CSU. In Hersbruck, wo er damals lebte, stieg er bis zum Ortsvorsitzenden und schließlich zum Stadtrat auf. Danach wurde er als Bürgermeister von Burgheim angestellt.

Manfred Ludwig erhält eine Auszeichnung für sein Engagement.

Manfred Ludwig war auch Mitglied des Kreistags und des Landratsamts und engagierte sich in vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Für sein Engagement erhielt er 1993 die Kommunale Verdienstmedaille in Bronze und 2017 die Ehrennadel des Ministerpräsidenten. Darüber hinaus wurde er 2012 zum Ehrenmitglied der CSU ernannt.

Sein Steckenpferd, das er mit seiner Frau Anni teilte, war die Pflege und Zucht von Schildkröten. Nebenbei begann er sich für Geschichte zu interessieren. Aus seiner Feder stammt die Ortsgeschichte, die 1986 zur 650-Jahr-Feier der Marktgemeinde veröffentlicht wurde. Der leidenschaftliche Fischjäger, Hobbyhandwerker, Drehorgelspieler und Seidenmaler kannte keine Langeweile.

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