Brandanschlag auf Auto in Glasgow – Kinder nur knapp in Sicherheit
Am Mittwochabend, dem 29. Januar, wurde ein Auto in einer ruhigen Straße in Glasgow in Brand gesetzt, während in benachbarten Häusern Kinder schliefen. Der Vorfall ereignete sich gegen 22:30 Uhr in der Meiklerig Crescent im Stadtteil Pollok. Polizei und Feuerwehr wurden schnell gerufen, nachdem das Fahrzeug in Flammen aufgegangen war. Augenzeugen berichteten, dass die Flammen sich sehr schnell ausbreiteten, doch glücklicherweise gelang es den Einsatzkräften, das Feuer rechtzeitig zu löschen, bevor es auf die umliegenden Häuser übergreifen konnte.
Ein Anwohner, der den Vorfall beobachtete, erklärte gegenüber den Medien: „Es war ein Glück, dass das Feuer nicht auf die Häuser übergriff. Die Kinder in den benachbarten Häusern schliefen, als das Auto in Brand gesetzt wurde. Das hätte sehr schlimme Folgen haben können.“ Die Polizei von Schottland bestätigte, dass der Brand absichtlich gelegt worden sei und die Ermittlungen weiterhin andauern.
Verurteilungen von EncroChat-Kriminellen und Krankenhausdeaths in Glasgow
In weiteren schockierenden Nachrichten aus Schottland wurden die letzten Verurteilungen von Kriminellen veröffentlicht, die über die verschlüsselte Kommunikation von EncroChat ihre illegalen Aktivitäten planten. Die niederländische und französische Polizei hatte 2020 erfolgreich Malware auf den Geräten der Täter installiert und so den Zugriff auf ihre verschlüsselten Nachrichten ermöglicht. Einer der prominentesten Fälle ist der des Drogendealers Jamie „Iceman“ Stevenson, der im Oktober 2024 zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde. Er wurde für die Organisation eines Drogenschmuggels von Kokain im Wert von 100 Millionen Pfund aus Ecuador in Bananenkisten verantwortlich gemacht. Die Ermittlungen hatten ergeben, dass er das verschlüsselte Netzwerk von EncroChat unter dem Alias „BigTastey“ genutzt hatte.
Unter den verurteilten Kriminellen befinden sich auch Ross McGill, John Barry McDuff, Kristopher Kinnaird, David Nisbet und Declan McCuish. Ihre Verurteilungen wurden nach dem großen Durchbruch bei der EncroChat-Ermittlung bekannt, die einen erheblichen Schlag gegen die organisierte Kriminalität darstellt.
In einer anderen Entwicklung sind die Ermittlungen zu sieben Todesfällen im Queen Elizabeth University Hospital in Glasgow in den Fokus geraten. Die Todesfälle sind durch Infektionen verursacht worden, die mit dem Krankenhaus in Verbindung stehen. Unter den Opfern ist auch die 23-jährige Molly Cuddihy, die im vergangenen August verstorben ist. Die zuständige Staatsanwaltschaft hat bestätigt, dass die Umstände der Todesfälle nun geprüft werden. Ein Sprecher des Crown Office und des Procurator Fiscal Service sagte: „Eine gründliche und unabhängige Untersuchung wird fortgesetzt und die betroffenen Familien werden weiterhin über alle wesentlichen Entwicklungen informiert.“