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Bonneville nennt Ritchie ein Multitasking-Genie und zweifelt an Paddington-Rückkehr

Bei einem Auftritt in der britischen Talkshow „The Jonathan Ross Show“ gewährten die Schauspieler Hugh Bonneville und Riz Ahmed Einblicke in ihre aktuellen Projekte und Zusammenarbeiten. Während Bonneville vor allem mit Anekdoten über Regisseur Guy Ritchie und Gedanken zum Ende von „Downton Abbey“ aufwartete, sprach Ahmed über seine Erfahrungen mit Tom Cruise und seine moderne „Hamlet“-Adaption.

Multitasking am Set und das Ende einer Ära

Hugh Bonneville, bekannt als Lord Grantham aus „Downton Abbey“, lobte die ungewöhnliche Arbeitsweise des Regisseurs Guy Ritchie. „Er ist der einzige Regisseur, mit dem ich gearbeitet habe, bei dem die Kameras laufen, der Hauptdarsteller Theo James im Bild ist und er gleichzeitig ein Stück Schinken für seinen Hund schneidet“, so Bonneville. Er bestätigte damit indirekt seine Mitwirkung an der nächsten Staffel von Ritchies Netflix-Serie „The Gentlemen“, über die er jedoch keine Details preisgab.

Zum Abschluss des erfolgreichen „Downton Abbey“ merkte Bonneville an, dass niemand im Team mit einem solchen Longrunner gerechnet habe. „Uns wurde gesagt, Periodendramen seien tot. Man weiß nie, wie es ausgeht. Wir haben dann 52 Episoden und drei Filme über 15 Jahre gemacht“, resümierte er. Für die Zukunft schloss der Schauspieler eine Rückkehr als Mr. Brown in einem weiteren „Paddington“-Film praktisch aus. „Ich bin einfach zu verdammt alt. Ich kann keinen Spagat mehr wie im zweiten Film“, sagte er. Allenfalls, so scherzte er, wäre er verfügbar, „wenn Mr. Brown in einem Bade-Stuhl zurückkommt“.

Ahmed über Cruise und einen zeitgenössischen Hamlet

Riz Ahmed, der neben Bonneville zu Gast war, sprach über die Dreharbeiten mit Tom Cruise für den neuen Film „Digger“. „Er ist eine Naturgewalt. Wirklich unglaublich. Wie ein Athlet. Haben Sie gesehen, wie schnell er rennt? Ich will nicht, dass er mich jagt“, beschrieb Ahmed den Hollywood-Star.

Ein Herzensprojekt des Schauspielers ist seine neue Filmversion von Shakespeares „Hamlet“. Ahmed verlegt die Handlung in ein zeitgenössisches, britisch-asiatisches Business-Milieu in London. In der Schule habe Shakespeare für ihn elitär und abgehoben gewirkt, bis ein Lehrer ihm „Hamlet“ gab. „Ich fand darin meine eigenen Gefühle wieder“, sagte Ahmed. Die zeitlosen Themen wie Liebe, Pflicht und Familie gehörten allen, und er wolle die Geschichte so erzählen, dass sie für mehr Menschen zugänglich und relevant wirke.

Weitere Gäste der Sendung waren die Rugby-Nationalspielerin Ellie Kildunne und die Komikerin Harriet Kemsley. Sänger Jason Derulo trat live im Studio auf. „The Jonathan Ross Show“ läuft samstags um 21:30 Uhr auf ITV1 und ITVX.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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