Bilanz: Anpassungsfähig im Angesicht der Epidemie

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Bilanz: Anpassungsfähig im Angesicht der Epidemie

Die Vertreterversammlung der VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg verzeichnet eine Rekordbeteiligung. Die Zukunft der Filialen und Selbstbedienungsläden ist eines der diskutierten Themen.

Anpassungsfähig im Angesicht der Epidemie

Eine Rekordteilnehmerzahl gab es bei der Vertreterversammlung der VR Bank Starnberg-Herrsching-digital Landsberg. Alle Beschlüsse wurden gefasst, so die Presseerklärung, und die langjährige Dividendenkontinuität der Bank wurde gewahrt. Auch die Zukunft der Filialen und SB-Stellen wurde in der Versammlung besprochen.

Der Gesetzgeber hat es durch die Pandemiekrise möglich gemacht, entsprechende Beschlüsse digital zu fassen. Nach Angaben der VR-Bank wurde das Format im vergangenen Jahr positiv aufgenommen. In diesem Jahr besuchten mehr als 70 Prozent der 141 Delegierten die zweite digitale Versammlung der Bank, was nach eigenen Angaben ein neuer Höchststand ist.

Dr. Thomas Schulz, Aufsichtsratsvorsitzender der VR-Bank, sagte in seiner Videobotschaft: “Auch in diesem Jahr ist es wichtig und notwendig, unseren Vertretern eine sichere Teilnahme an der Versammlung zu ermöglichen.” Persönliche Zugangsdaten, der Jahresbericht und eine Snackbox wurden den Vertretern im Vorfeld zur Verfügung gestellt. Um den persönlichen Kontakt zu den Vertretern zu wahren, wurden sie von ihren Beratern direkt angerufen, und ein technisches Support-Team stand für Fragen zur Verfügung.

Die Landräte Stefan Frey (Starnberg) und Thomas Eichinger (Landsberg) sowie die Kreisrätin Andrea Jochner-Wei (Weilheim-Schongau) lobten in ihren Videobotschaften das Engagement der Bank für die Landkreise in ihrem Geschäftsgebiet.

Die Versammlung beschloss elf Anträge, darunter die Wiederwahl der turnusgemäß ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder mit komfortabler Mehrheit. Tosso Geisenberger, Hubert Rauch und Wilhelm Knoll aus dem Landkreis Landsberg, Wolfgang Zeitler aus dem Landkreis Starnberg sowie Friedrich Stuffer und Jakob Huber aus dem Landkreis Weilheim-Schongau wurden wieder in den Aufsichtsrat gewählt. Die Funktionäre stimmten auch der Zahlung einer Dividende von 4,25 Prozent auf das Geschäftsguthaben zu, die den 28.163 Mitgliedern der Genossenschaftsbank zugute kommt.

Man habe die Epidemie genutzt, um kreative Formen zu bilden, so Thomas Vogl, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Starnberg-Herrsching-Landsberg. So biete die Bank seit Juli 2020 Videobankberatungen an, und die hauseigene Kundenbetreuung sei personell aufgestockt worden, um mehr als 300 Bankgeschäfte mit Verbrauchern am Telefon abzuwickeln, sagte er.

Die VR-Bank hat entgegen dem aktuellen Trend keine ihrer 26 Filialen und neun Selbstbedienungseinrichtungen geschlossen. Die jetzigen Filialen, so Thomas Vogl, werden bis zum Jahr 2020 ausgebaut. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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