Behinderter schottischer Vater, der von Polizisten zu Boden geworfen und geschlagen wurde, erhält Entschädigung
Lee Fraser, ein 48-jähriger Vater aus Schottland, hat eine Entschädigungszahlung erhalten, nachdem er von Polizisten brutal zu Boden geworfen und geschlagen wurde. Der Vorfall ereignete sich in Dundee, als Fraser zusammen mit seiner Frau nach einem Einkauf vom Supermarkt nach Hause ging.
Angriff auf der Straße
Am Abend des Vorfalls, der sich im Frühjahr 2025 ereignete, war Fraser mit seiner Frau auf dem Heimweg. Zwei Polizisten, die die Straße patrouillierten, gingen ohne Vorwarnung auf den Mann zu und warfen ihn zu Boden. Zeugen berichteten, dass Fraser aufgrund einer Behinderung Schwierigkeiten hatte, sich schnell zu bewegen, was die Situation nur verschärfte.
Der Vorfall zog sofort die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich, als ein Video des Angriffs in den sozialen Medien verbreitet wurde. In dem Video ist zu sehen, wie die Polizisten Fraser trotz seiner Hilflosigkeit weiterhin festhielten und gegen ihn vorgingen. Dies führte zu einer Untersuchung der Polizei und einem späteren Entschädigungsangebot für Fraser.
Reaktion und Entschädigung
Nach der Untersuchung wurde bekannt gegeben, dass Fraser eine Entschädigung von den Behörden erhalten würde. Während die genaue Höhe des Betrags nicht veröffentlicht wurde, wurde die Zahlung als Anerkennung der unrechtmäßigen Behandlung des Mannes durch die Beamten beschrieben.
Fraser, der aufgrund seiner körperlichen Einschränkungen auf Unterstützung angewiesen ist, zeigte sich erleichtert über das Ergebnis, obwohl er betonte, dass die Erfahrung eine traumatische Wirkung auf ihn und seine Familie hatte. „Es ist schwer zu verstehen, warum so etwas überhaupt passieren konnte. Niemand sollte sich in dieser Weise behandeln lassen“, sagte er in einer kurzen Stellungnahme.
Die Polizei von Dundee hat sich ebenfalls öffentlich entschuldigt und versprochen, die Ausbildung ihrer Beamten zu überarbeiten, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Fraser hofft, dass dieser Fall als Wendepunkt in der Polizeiarbeit dient und die Rechte von Menschen mit Behinderungen besser geschützt werden.