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BAFTA-Nominierungen: Biografie über schottischen Tourette-Patienten erhält sechs Nominierungen

Der britische Film „I Swear“, der die wahre Geschichte von John Davidson erzählt, einem Schotten mit einem extremen Fall des Tourette-Syndroms, hat bei den diesjährigen BAFTA Awards sechs Nominierungen erhalten. Der Film, geschrieben und inszeniert von Kirk Jones, wurde im Oktober des vergangenen Jahres in Großbritannien veröffentlicht und hat durchweg positive Kritiken erhalten, darunter eine perfekte Bewertung von 100 Prozent auf Rotten Tomatoes von Fachleuten und 99 Prozent von Zuschauern.

In „I Swear“ spielt Robert Aramayo, bekannt aus „Game of Thrones“ und „The Rings of Power“, die Rolle von John Davidson. Der Film begleitet ihn dabei, wie er versucht, mit seiner schweren Form des Tourette-Syndroms zu leben und den oft negativen Reaktionen der Gesellschaft auf seine Tics und sein Verhalten zu begegnen. Die Darbietung von Aramayo wird in der Kritik als „makellos“ beschrieben, und er wird für seine Rolle als bester Schauspieler nominiert, wo er unter anderem gegen Hollywood-Größen wie Timothée Chalamet, Leonardo DiCaprio und Michael B. Jordan antritt.

Starke Konkurrenz für „I Swear“

„I Swear“ ist in mehreren Kategorien nominiert, darunter auch für den Preis für den besten britischen Film, wo er mit großen Produktionen wie „28 Years Later“, „Hamnet“ und „Bridget Jones: Mad About The Boy“ konkurriert. Weitere Nominierungen gibt es für das Originaldrehbuch, wo der Film gegen Werke wie „Marty Supreme“, „The Secret Agent“, „Sentimental Value“ und „Sinners“ antritt. Auch in der Kategorie „Casting“ ist der Film vertreten und tritt gegen „Marty Supreme“, „One Battle After Another“, „Sentimental Value“ und „Sinners“ an.

Aramayo wurde auch für den EE Rising Star Award nominiert, der durch ein öffentliches Voting entschieden wird. Dort tritt er gegen Miles Caton, Chase Infiniti, Archie Madekwe und Posy Sterling an. Unterstützt wird Aramayo von einem weiteren BAFTA-nominierten Schauspieler, Peter Mullan, der in der Rolle des Nebencharakters ebenfalls eine starke Leistung zeigt und für den besten Nebendarsteller nominiert wurde. Mullan wird sich mit Größen wie Benicio Del Toro, Jacob Elordi, Paul Mescal, Sean Penn und Stellan Skarsgård messen.

Die BAFTA Awards werden am 22. Februar verliehen. „I Swear“ ist eines von mehreren Filmen, die in diesem Jahr mit mehreren Nominierungen aufwarten, unter denen „One Battle After Another“ mit 14, der Vampir-Horrorfilm „Sinners“ mit 13 sowie „Hamnet“ und „Marty Supreme“ mit jeweils 11 Nominierungen sind. Die Nominierungen für „I Swear“ bezeugen nicht nur den Erfolg des Films, sondern auch das wachsende Interesse und die Anerkennung für Filme, die sich mit seltenen und oft missverstandenen Gesundheitszuständen befassen.

Ein weiteres bemerkenswertes Werk aus Schottland, „Solstice“, wurde in der Kategorie „Britische Kurzanimation“ nominiert. Der 3D-Animationsfilm von Luke Angus, der in Campbeltown lebt, erzählt die Geschichte eines Inuit, der ein einsames Leben im hohen Norden führt und tritt gegen „Cardboard“ und „Two Black Boys In Paradise“ an.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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