B10-Ausbau, Neu-Ulm/Nersingen: Keine Blindgänger entdeckt; Sondierungsarbeiten sind abgeschlossen.

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B10-Ausbau, Neu-Ulm/Nersingen: Keine Blindgänger entdeckt; Sondierungsarbeiten sind abgeschlossen.

Zur Entschärfung von Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg musste die B10 zwischen Neu-Ulm und Nersingen mehrfach gesperrt werden. Dies hat nun ein Ende.

B10-Ausbau: Es sind keine Blindgänger entdeckt worden, damit sind die Sondierungsarbeiten beendet.

Am Donnerstag fanden Sondierungsarbeiten im Rahmen des B10-Ausbaus statt. Im Bereich zwischen Neu-Ulm und der Anschlussstelle Nersingen wurde nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. Es wurden jedoch keine gefunden. Die Bundesstraße sowie andere Straßen und Feldwege in der Nähe wurden also nicht behindert.

Zehn Stunden lang hatte eine Spezialfirma ein 2700 Meter langes Gebiet untersucht. Es handelte sich um den bisherigen Straßenbelag der B10, der 50 nennenswerte bedenkliche Stellen aufwies. Es wurde lediglich Schrott, wie rostige Stahlteile oder Schrauben, entdeckt, aber keine Blindgänger oder andere Kampfmittel.

Polizei, Feuerwehr und BRK-Einsatzkräfte sind in Alarmbereitschaft.

Rund 80 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, THW und BRK sowie Mitarbeiter des Straßenbauamtes und der Stadtverwaltung Neu-Ulm waren in Bereitschaft, um den Fundort zu sichern und eventuell entschärfte Blindgänger zu finden.

Nach Angaben der Neu-Ulmer Stadtverwaltung sind die Sondierungsarbeiten für den Bundesstraßenausbau inzwischen abgeschlossen. Beim Bau des B10-Ausbaus zwischen Neu-Ulm und der Anschlussstelle Nersingen wurden viele sogenannte Sondierungsarbeiten durchgeführt. Insgesamt wurden in den letzten 16 Monaten 12 Blindgänger entdeckt und erfolgreich entschärft. (AZ)

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