Ayub Savula wechselt zu UDA: Politische Umwälzungen in Kakamega für 2027
Der stellvertretende Gouverneur von Kakamega, Ayub Savula, hat offiziell die Demokratische Aktionspartei-Kenia (DAP-K) verlassen und sich der Vereinigten Demokratischen Allianz (UDA) angeschlossen. Diese Entscheidung stellt einen klaren Bruch mit seinem bisherigen politischen Weg dar und signalisiert einen erbitterten Kampf um die Gouverneurschaft von Kakamega bei den Wahlen 2027. Gleichzeitig hat Savula erklärt, Western Kenia in den kommenden Wahlen für Präsident William Ruto zu gewinnen.
Die Auseinandersetzung um Kakamega
Mit seiner überraschenden Entscheidung hat Savula das politische Gleichgewicht in der Region erschüttert. Der langjährige stellvertretende Gouverneur ist bekannt für seine aggressive Rhetorik und seine Bereitschaft, alte Bündnisse zu hinterfragen. Nun richtet er sich gegen seinen vormaligen politischen Verbündeten, Gouverneur Fernandes Barasa, und fordert diesen offen heraus. „Die Opposition hat nichts zu bieten“, sagte Savula und betonte, dass der Weg an die Macht nur über die Regierung führe.
Diese Zäsur in der Politik von Kakamega könnte das Ende des Status quo bedeuten. Savula, der nun mit der Unterstützung der nationalen Regierung rechnet, hat ein gewaltiges politisches Arsenal an Ressourcen und Einfluss zur Verfügung. Durch seine direkte Nachbarschaft zu Barasa im Büro könnte er die Arbeitsfähigkeit der County-Exekutive erheblich beeinträchtigen und jede Sitzung zu einem Schauplatz des Machtkampfes machen.
Strategie der UDA und die Zukunft von Kakamega
Die UDA hat Savula eine zentrale Rolle in ihrer Strategie für Western Kenia zugewiesen. Zusammen mit dem Gouverneur von Bungoma, Kenneth Lusaka, soll er die Netzwerke der Opposition, insbesondere die der ODM und DAP-K, in Kakamega zerschlagen und UDA in der Region fest etablieren. Diese Bewegung wird nicht nur als Angriff auf Barasa gesehen, sondern auch als Versuch, die wachsende Macht von Trans Nzoia Gouverneur George Natembeya und seiner „Tawe“-Bewegung zu ersticken.
Mit dieser Schachzug kann Savula nicht nur seine eigene politische Karriere vorantreiben, sondern auch einen entscheidenden Einfluss auf die Dynamik der Luhya-Politik nehmen. In seinen Aussagen zur Luhya-Community betonte er, dass der einzige Weg zum Erfolg für die Region darin bestehe, an den Tisch der Macht zu gelangen, anstatt sich außerhalb zu positionieren.
Die Wahlen 2027 versprechen in Kakamega zu einem explosiven politischen Duell zu werden, bei dem Savula und Barasa als Hauptakteure um die Gouverneurschaft kämpfen werden. Angesichts der internen politischen Spannungen und der intensiven Unterstützung von UDA wird der Wahlkampf in den kommenden Jahren eine zunehmend gespaltene und teure Auseinandersetzung darstellen.