Augsburg feiert 500 Jahre Fuggerei mit der Eröffnung eines neuen Museums.

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Augsburg feiert 500 Jahre Fuggerei mit der Eröffnung eines neuen Museums.

Zum 100-jährigen Bestehen der Fuggerei wird in Augsburg das “Museum für Geschichte und Wohnen” eröffnet. Doch das ist erst der Anfang der Feierlichkeiten.

Augsburg bekommt heute ein neues Museum zum 500-jährigen Bestehen der Fuggerei.

Die Augsburger Fuggerei bekommt zum Auftakt der 500-Jahr-Feierlichkeiten ein neues Museum. Die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner wird heute um 10 Uhr das “Museum für Geschichte und Wohnen” eröffnen.

Die Fuggerei gilt als die älteste Gemeinschaftssiedlung der Welt. Jakob Fugger, ein wohlhabender Augsburger Geschäftsmann, legte 1521 den Grundstein für die Gemeinschaft. In den Häusern der Fuggerei wohnen heute noch rund 150 Personen, die Jahresmiete beträgt nur 88 Cent.

Bis 2022 feiert die Augsburger Fuggerei ihr 50-jähriges Bestehen.

Bis zum Jahr 2022 wollen die Fugger nun in Augsburg Aktivitäten zum Jubiläum durchführen. Die Stiftungsverantwortlichen schlagen heute vor, überall auf der Welt “Fuggereien der Zukunft” zu gründen und die soziale Idee auf diese Weise weiterzutragen.

Die Fuggerei in Augsburg ist sowohl ein renommiertes touristisches Ziel als auch eine soziale Siedlung.

Ulrich Wagner (Foto)

Im neuen Museum soll nach Angaben der Verantwortlichen eine Multimedia-Schau die historische Geschichte der Sozialsiedlung von den Anfängen bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg darstellen. “Erstmals wird auch die Stiftungsurkunde zu sehen sein”, sagte Stiftungsverwalter Wolf-Dietrich Graf von Hundt, “mit der Jakob Fugger am 23. August 1521 zusammen mit zwei anderen Stiftungen die Fuggerei für die Ewigkeit gründete.” (AZ/dpa)

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