Augsburg: Der Freistaat lehnt einen Test in Augsburger Kitas ab, weil er auf Corona “am lolligsten” ist.

0

Augsburg: Der Freistaat lehnt einen Test in Augsburger Kitas ab, weil er auf Corona “am lolligsten” ist.

Lollipop-Tests wurden ins Leben gerufen, um es den Eltern zu erleichtern, ihre Kinder zu testen, wenn sie noch klein sind. Die Augsburger Bildungsbürgermeisterin Martina Wild äußert ihre Enttäuschung über die Absage der Studie.

Der Freistaat lehnt einen Versuch in Augsburger Kitas ab, weil er auf Corona “am lollsten” sei.

In den Augsburger Kindertagesstätten und Grundschulen wird es keinen Modellversuch für den Einsatz von sogenannten Lollitests auf Corona geben. Der Freistaat hat den Antrag auf einen entsprechenden Versuch an 20 Kindertagesstätten und zwei Grundschulen jetzt abgelehnt, wie Bildungsbürgermeisterin Martina Wild (Grüne) mitteilte.

Das hatte sich Augsburg von der Lollipop-Teststudie erhofft.

Bei den Lutschertests müssen die Kinder an einem Stäbchen lutschen, statt es in die Nase zu stecken, um eine Probe zu erhalten. Wild zeigte sich enttäuscht, dass die Studie, die vom Universitätsklinikum wissenschaftlich begleitet worden wäre, abgelehnt wurde. “Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Lutscher-Test die kinderfreundlichste Methode ist”, so Wild. Die Ablehnung des Gesundheitsamtes sei erfolgt, kurz nachdem der Freistaat erklärt hatte, kostenlose Tests für Kita-Kinder anzubieten.

Die Eltern erhalten Gutscheine für zwei Selbsttests pro Woche in den Einrichtungen, die sie in Apotheken abholen und zu Hause ausfüllen können. Obwohl das Ministerium die Art des Abstrichs nicht definiert, handelt es sich bei der Mehrzahl der Tests um nasale Untersuchungen. Für Kita-Kinder sind nasale Untersuchungen nicht vorgeschrieben, in Bildungseinrichtungen für Schulkinder jedoch schon. (skro)

Außerdem

Pandemie der koronaren Herzkrankheit

So laufen Kindergarten-Schnelltests ab.

Kommentar

In Kitas müssen die Schnelltests für die Eltern leicht zugänglich sein.

Share.

Leave A Reply