Astronauten nach medizinischer Evakuierung aus der Internationalen Raumstation im Pazifik gelandet
Vier Astronauten sind im Pazifik gelandet, nachdem sie die Internationale Raumstation (ISS) in der ersten medizinischen Evakuierung von NASA verlassen haben. Die Crew, bestehend aus amerikanischen, russischen und japanischen Astronauten, musste ihre Mission einen Monat früher als geplant abbrechen.
Die Crew 11, darunter Mike Fincke, Zena Cardman, Kimiya Yui und Oleg Platonov, war ursprünglich am 1. August 2025 zur ISS aufgebrochen und sollte eine sechs und ein halbes Monat dauernde Mission bis Februar 2026 durchführen. Doch aufgrund eines medizinischen Vorfalls musste die Mission vorzeitig beendet werden.
Medizinisches Problem sorgt für Abruch
NASA gab an, dass der Abbruch der Mission notwendig war, weil ein Mitglied der Crew ernsthafte gesundheitliche Probleme hatte. Details zu der Erkrankung wurden jedoch nicht veröffentlicht, und es wurde betont, dass es sich nicht um einen Notfall handelte. Der betroffene Astronaut befand sich in stabilem Zustand.
Infolge des medizinischen Vorfalls wurde eine geplante Weltraumspaziergang abgesagt, und die Kontrolle über die ISS wurde an die russischen Astronauten Sergey Kud-Sverchkov und zwei weitere Crewmitglieder übergeben.
Der Rückflug erfolgte in einer SpaceX-„Dragon Endeavour“-Kapsel, die nach einem 10-stündigen Flug vor der Küste Kaliforniens landete. Live-Übertragungen zeigten, wie die beiden Fallschirmsätze aus der Kapsel herausgelöst wurden, um ihre Sinkgeschwindigkeit auf etwa 24 km/h zu reduzieren, bevor sie sanft auf dem Wasser landete.
In einer Funkübertragung aus dem SpaceX-Flugkontrollzentrum in der Nähe von Los Angeles war die Kommandantin der Endeavour, Zena Cardman, mit den Worten „Es ist gut, wieder zu Hause zu sein“ zu hören.
Die NASA gab später auf X bekannt: „Willkommen zu Hause, Crew-11! Um 3:41 Uhr ET (0841 UTC) landete das SpaceX Dragon-Raumschiff vor der Küste von San Diego, Kalifornien!“