Am Watzmann wurde ein vermisster Kletterer aus Untermeitingen tot aufgefunden.

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Am Watzmann wurde ein vermisster Kletterer aus Untermeitingen tot aufgefunden.

Der 21-jaehrige Bergsteiger aus Untermeitingen, der seit Oktober am Watzmann vermisst wurde, ist inzwischen tot. Seine Leiche wurde von einem Bergsteiger entdeckt.

Auf dem Watzmann entdeckt ein Wanderer die Leiche eines vermissten Bergsteigers aus Untermeitingen.

Der 21-jährige Untermeitinger wurde seit mehr als acht Monaten vermisst. Jetzt ist es offiziell: Er ist tot. Am Samstagnachmittag entdeckte ein Bergsteiger seine Leiche auf dem oberen Umweg, rund 2600 Meter unterhalb der Watzmann-Mittelspitze. Der junge Mann war Student an der Bundeswehruniversität in München, als er am 9. Oktober ins Berchtesgadener Land ging und nicht mehr zurückkehrte.

Das letzte Lebenszeichen gab es nach Angaben der Berchtesgadener Polizei am Freitag, 9. Oktober, um 13.30 Uhr. Auf dem Weg zum Watzmann hat der Trailrunner mit seinem Vater telefoniert. Tage später stand sein Auto immer noch auf dem Parkplatz am Fuße des Berges.

Seit dem 9. Oktober wird der junge Mann vermisst.

Seit dem 9. Oktober suchen Einsatzkräfte der Bergrettung Ramsau und der Polizei das große Gebiet zu Fuß und aus der Luft nach dem jungen Mann ab. “Aufgrund des Neuschnees und der oft dichten Wolkendecke hatten wir jedoch keine Chance, ihn zu finden”, teilte die Bergwacht Ramsau auf Facebook mit.

Zumindest bis jetzt. Denn ein Wanderer entdeckte nun den leblosen Körper aus der Ferne, alarmierte sofort die Rettungskräfte und stieg dann durch das teilweise schneebedeckte Gelände ab, um Erste Hilfe zu leisten. Bei dem Opfer angekommen, stellte er jedoch fest, dass dieses bereits tot war.

Der Polizeihubschrauber Edelweiß 6, der wegen eines tödlichen Kletterunfalls in der Untersberg-Südwand am Berchtesgadener Hochthron bereits in der Region war, flog weiter nach Ramsau, nahm dort einen Bergretter und einen Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei Oberbayern Süd auf, setzte beide mit der Seilwinde an der Unfallstelle ab, wo der Polizist den Unfall aufnahm und mit dem Bergretter die Leiche für den Abtransport vorbereitete. Der Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht überbrachte den Eltern des jungen Mannes die Todesnachricht.

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