Als Lösung wurden Ersatzstoffe gefordert.

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Als Lösung wurden Ersatzstoffe gefordert.

Wer in Dillingen betroffen ist, ist derzeit unversorgt.

Substitute wurden als Lösung gefordert.

Rund 100 Menschen in der Dillinger Nachbarschaft sind drogenabhängig. Mit alternativen Medikamenten können einige von ihnen jedoch seit Jahren ein fast normales Leben führen. Die Medikamente, die sie täglich benötigen, bekommen sie in der Regel von einem Arzt. Dr. Johannes Ditz betreut in seiner Hausarztpraxis seit vielen Jahren Substitutionspatienten. Ditz hingegen ist inzwischen im Ruhestand. Es fehlt also ein neuer Ansprechpartner. Daran erinnerte Sabine Schmidt, die Leiterin der Dillinger Suchtambulanz. Die Betroffenen müssen nun in Augsburg, Günzburg oder Neu-Ulm medizinische Hilfe suchen. Das macht die Arbeitssuche für die Betroffenen sehr schwierig. Schmidt warnte bei einer Sitzung des Arbeitskreises Sucht des Landratsamtes am Donnerstag davor, dass, wenn nicht sofort eine Lösung für diese Menschen gefunden wird, es zu Rückfällen kommen kann und sich ein Drogenhandel in der Gegend ausbreiten könnte. Schmidt bevorzugt eine feste Einrichtung am Bezirkskrankenhaus in Günzburg. Dies sei aber nicht in Sicht. “Eine Ersatzeinrichtung am BKH ist für uns notwendig. Für keine andere Patientengruppe sind die Prognosen so gut wie für diese Menschen. Die Schwächsten sind wieder einmal von diesem Problem betroffen.” (corh)

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