Alb-Donau-Kreis: Nachdem in der Nähe von Ulm illegale Müllhalden entdeckt wurden, wird gegen mehrere Verursacher ermittelt.

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Alb-Donau-Kreis: Nachdem in der Nähe von Ulm illegale Müllhalden entdeckt wurden, wird gegen mehrere Verursacher ermittelt.

Die Polizei im Alb-Donau-Kreis ist seit Wochen damit beschäftigt, illegale Müllablagerungen zu bekämpfen. Jetzt haben die Ermittler einen Erfolg verbucht.

Wegen einer großen Menge an illegalen Abfällen ermittelt die Polizei im Raum Ulm gegen mehrere Verursacher.

Nach mehreren illegalen Müllablagerungen im Raum Ulm hat die Polizei nach eigenen Angaben nun mögliche Verursacher ermittelt. Die Ermittlungen der Beamten hierzu dauern jedoch noch an.

Wie bereits berichtet, beschäftigt sich die Polizei im Alb-Donau-Kreis seit mehreren Wochen mit den Giftmülldeponien. Bis Ende Mai waren den Ermittlern 17 Fälle bekannt. Vor allem im Bereich von Erbach bis Laichingen und Heroldstatt sei häufig Müll gefunden worden, so die Polizei damals.

Es scheint sich um Baustellenmüll zu handeln, der vermutlich aus der Sanierung von Altbauten stammt. Alte Treppenhäuser, Türen, Bodenbeläge, Mineralwolle, Gipskartonplatten, Styropor, Fliesen, Duschwannen, WC-Spülkästen, Kunststoffrohre, Elektrogeräte, Farbeimer, Kartuschen und halbleere Kanister mit Tiefengrund wurden bereits im Wald entsorgt. Auch in der Nähe von Blaubeuren-Asch wurde Müll entdeckt.

Die Polizei macht eine Razzia bei Verschmutzern und sucht nach illegalen Müllern.

Wie die Polizei jetzt mitteilte, hat sich der Verdacht gegen zwei 27 und 42 Jahre alte Gewerbetreibende aus dem Raum Ehingen-Blaubeuren im Laufe der Ermittlungen erhärtet. Ihnen sollen fünf Lagerstätten im Raum Allmendingen zugeordnet werden. Mitte vergangener Woche warteten daraufhin Umweltinspektoren vor den Haustüren der Männer. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmte die Polizei nach eigenen Angaben eine große Menge an Beweismaterial, das nun ausgewertet werden muss.

Die mutmaßlichen Verursacher konnten auch in sechs Fällen im nordwestlichen Alb-Donau-Kreis (Laichingen/Heroldstatt/Merklingen) ermittelt werden. Drei weitere Männer im Alter von 22 bis 48 Jahren sollen dort Müll entsorgt haben.

Derzeit gehen die Behörden davon aus, dass die Handwerker den Müll unabhängig voneinander entsorgt haben. Die polizeilichen Ermittlungen dauern dagegen noch an. (AZ/krom)

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