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Abschied von Catherine O’Hara: Eine Ikone des Kinos und Fernsehens

Die Schauspielerin Catherine O’Hara, bekannt aus Klassikern wie „Home Alone“ und der Comedy-Serie „Schitt’s Creek“, ist im Alter von 71 Jahren verstorben. O’Hara starb am Freitag in ihrem Zuhause in Los Angeles nach einer kurzen Krankheit, wie ihre Agentur CAA bestätigte.

Ein Verlust für Familie, Freunde und Fans

O’Hara hinterlässt ein bleibendes Erbe, das nicht nur von ihren Mitstreitern aus der Film- und Fernsehbranche, sondern auch von Fans weltweit betrauert wird. Besonders hervorgehoben wurde ihr Talent, in den unterschiedlichsten Rollen „Liebe und Licht“ zu verbreiten, eine Eigenschaft, die sie zu einer wahren Ikone der Unterhaltung machte.

In der populären Serie „Schitt’s Creek“, in der sie die exzentrische Moira Rose spielte, gewann O’Hara sowohl einen Emmy als auch einen Golden Globe. Ihr herausragendes Talent wurde von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten gewürdigt. Meryl Streep, die mit O’Hara 1986 in der Komödie „Heartburn“ zusammenarbeitete, erinnerte sich daran, wie O’Hara durch ihre „scharfsinnige Empathie“ die Welt mit einer besonderen Form von Mitgefühl bereicherte.

Macaulay Culkin, der in den „Home Alone“-Filmen ihre Filmsohn spielte, brachte seine tiefe Trauer zum Ausdruck und schrieb auf Instagram: „Mama. Ich dachte, wir hätten noch Zeit. Ich wollte mehr. Ich wollte neben dir in einem Stuhl sitzen. Ich hörte dich, aber ich hatte noch so viel mehr zu sagen. Ich liebe dich. Ich werde dich später sehen.“ O’Hara spielte in den beiden „Home Alone“-Filmen die Mutter von Kevin McCallister, der sich allein gegen zwei tollpatschige Einbrecher behaupten musste.

Auch ihr „Beetlejuice“-Co-Star Michael Keaton gedachte der Schauspielerin und drückte seine Trauer aus: „Wir gehen schon lange zurück, sogar vor dem ersten ‚Beetlejuice‘. Sie war meine vermeintliche Frau, meine vermeintliche Nemesis und meine wahre Freundin. Dieser Verlust tut wirklich weh.“ O’Hara spielte in den ersten „Beetlejuice“-Filmen von 1988 und wird auch in der kommenden Fortsetzung, die 2024 erscheinen soll, wieder zu sehen sein.

Gedenken von Wegbegleitern und Politikern

O’Hara, die in den letzten Jahren auch in der Serie „The Last of Us“ zu sehen war, wurde von Pedro Pascal, ihrem Co-Star in der zweiten Staffel, ebenfalls mit warmen Worten gewürdigt: „Es war ein Genie, in deiner Nähe zu sein. Ich werde dir ewig dankbar sein. Es gibt weniger Licht in meiner Welt, aber diese Welt, die dich hatte, wird dich immer behalten.“

In Kanada, O’Haras Heimatland, reagierten auch führende Politiker auf ihren Tod. Der frühere Premierminister Justin Trudeau bezeichnete sie als „geliebte kanadische Ikone“, während der aktuelle Premier Mark Carney erklärte: „Kanada hat eine Legende verloren.“

Catherine O’Hara hinterlässt ihren Ehemann Bo Welch sowie ihre Söhne Matthew und Luke. Ihre Familie wird eine private Feier zu Ehren ihres Lebens abhalten.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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