3500 Stunden Eigenleistung in Riesbürg

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3500 Stunden Eigenleistung in Riesbürg

Mitarbeiter des Bauhofs beteiligen sich aktiv am Bau ihres neuen Zuhauses.

3500 Stunden Eigenleistung

Der Bauhof hat nach zweijähriger Bauzeit sein neues Domizil in Pflaumloch, “Im Wert”, bezogen. Bürgermeister Willibald Freihart begrüßte die Architekten Mathis Tröster und Falk Deucker sowie das Bauhofteam zu einem offiziellen Pressetermin.

Freihart erläuterte, wie es zu dem neuen Bauwerk kam. Der Gemeinderat hatte sich im Rahmen des Baukonzepts für einen Neubau entschieden, nachdem das seit Mitte der 90er Jahre als Bauhof genutzte Gebäude in der Bahnhofstraße an seine Grenzen gestoßen war, vor allem in Bezug auf die Kapazität und aufgrund überfüllter Sozialräume. Das Architekturbüro ACT Tröster und Deucker plante das Gebäude, nachdem es das Grundstück im April 2017 erworben und ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt hatte. Nach Abschluss der Bauphase, die im März 2019 mit einem feierlichen Spatenstich begann, konnte das Bauhofteam am 15. April den Neubau beziehen.

Der Bürgermeister gratulierte allen am Bau Beteiligten zu einer gelungenen Arbeit. Durch Eigenleistung und kostengünstige Planung konnte der Neubau, der eine Investition in die Zukunft der Gemeinde Riesbürg ist, um 80.000 Euro unter den erwarteten Kosten von 1,24 Millionen Euro realisiert werden. Von den Gesamtkosten in Höhe von 1,16 Millionen Euro werden rund 400.000 Euro durch den Ausgleichsstock und die ELR-Förderung gedeckt.

Ein Teil der öffentlichen Ausgaben konnte durch den Einsatz der Bauhofmitarbeiter eingespart werden, die insgesamt 3500 Stunden in den Bereichen Rohbau, Innenputz, Decken und Außenanlagen leisteten. Im Ergebnis bedankte sich Freiharts bei seinen Teamkollegen, die unter der Leitung von Bauhofleiter Kurt Götz dafür sorgten, dass das Gebäude “gleichmäßig aufgestellt” wurde und hervorragende räumliche Verhältnisse für die Zukunft geschaffen werden konnten. Auch ein bescheidener Wertstoffhof mit Grünabfall- und Glascontainern wurde für die Anwohner eingerichtet. Die offizielle Einweihung des Kombi-Gebäudes, in dem auch das Feuerwehrhaus untergebracht ist, wurde laut Bürgermeister Freihart wegen des Unwetters verschoben.

Inzwischen hat sich Kurt Götz, der Leiter des Bauhofs, mit seiner Mannschaft auf den 450 Quadratmetern Nutzfläche gut eingelebt. Neben der Waschhalle und der Autohalle mit Hochregallager gibt es separate Lagerräume, eine Werkstatt und einen Sanitär- und Vergnügungsbereich. Das Gebäude wurde laut Architekt Tröster kostengünstig gebaut, weil die Doppelnutzung erhebliche Synergieeffekte und damit Kosteneinsparungen brachte. Vorteilhaft war der Grundstücksblock, auf dem das Firmengebäude sinnvoll und effektiv positioniert werden konnte….. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere News weiter.

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