15-Jähriger gesteht zufälligen Messer-Mord an 12-jährigem Schuljungen
Der Täter hatte keine Verbindung zum Opfer
Ein 15-jähriger Jugendlicher hat gestanden, den 12-jährigen Leo Ross im Januar vergangenen Jahres während eines völlig zufälligen Angriffs auf einem Spazierweg in Birmingham ermordet zu haben. Der Teenager stach dem Jungen in den Bauch, als dieser auf dem Heimweg von seiner Schule war.
Leo Ross starb nach dem Angriff, als er mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Der Vorfall ereignete sich am 21. Januar 2025 im Shire Country Park in Hall Green, Birmingham. Leo, der in einer Familienerklärung nach seinem Tod als „wunderbar, freundlich und liebevoll“ beschrieben wurde, war auf dem Heimweg von der Christ Church Secondary Academy in Yardley Wood, als er angegriffen wurde.
Der Täter, der zum Zeitpunkt des Mordes 14 Jahre alt war, bekannte sich zu zwei weiteren Anklagen wegen Körperverletzung mit vorsätzlicher Absicht sowie wegen des Besitzes eines Messers am Tag des Mordes. Er hatte auch zugestanden, zuvor mehrere Frauen in derselben Gegend angegriffen zu haben.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass das Messer, mit dem Leo getötet wurde, in einen nahegelegenen Fluss geworfen wurde. Der Täter, der auf einem Fahrrad unterwegs war, hatte sich zuvor den Polizisten gegenüber als unschuldig ausgegeben und behauptet, er sei zufällig auf Leo gestoßen, als dieser bereits schwer verletzt am Flussufer lag.
Es stellte sich heraus, dass Leo und der Täter keinerlei Verbindung zueinander hatten und dass es sich um einen völlig grundlosen, unprovokierten Angriff handelte. Die Polizei fand zudem heraus, dass der Täter in der Vergangenheit bereits mehrere Frauen auf denselben Wegen angegriffen hatte.
Der 15-Jährige hatte sich über sechs Monate nach dem Vorfall zu den Anklagen bekannt, nachdem die Gerichtsverhandlung wegen einer psychiatrischen Untersuchung des Täters verschoben worden war. Da er noch minderjährig ist, darf seine Identität nicht veröffentlicht werden.
Der Fall wird nun am 10. Februar 2026 weiterverhandelt. An diesem Tag wird auch das Strafmaß für den Täter festgelegt. Richter Paul Farrer KC erklärte, dass die Verhandlung voraussichtlich den gesamten Tag in Anspruch nehmen werde. Bis dahin bleibt der Jugendliche in Jugendhaft.
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