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113K vermutete Cholera-Fälle im Jemen: WHO

JEMEN

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab es seit Januar im vom Krieg heimgesuchten Jemen ungefähr 113.000 Fälle von Cholera.

Insgesamt 56 Fälle wurden durch Laboruntersuchungen bestätigt und 29 Todesfälle durch Cholera registriert.

Die WHO unterstützte 138 Zentren bei der Bekämpfung von Durchfall und 58 Zentren für die Durstbehandlung.

Es wurde darauf hingewiesen, dass Durchfall und Durst zu den offensichtlichsten Symptomen der Cholera gehören.

Der Jemen ist seit 2014 von Gewalt und Chaos heimgesucht, als Houthi-Rebellen einen Großteil des Landes, einschließlich der Hauptstadt Sanaa, überrannten. Die Krise eskalierte 2015, als eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition eine verheerende Luftkampagne startete, um die territorialen Errungenschaften der Houthi zurückzudrängen.

Seitdem sollen nach Angaben der Vereinten Nationen Zehntausende Jemeniten, darunter Zivilisten, bei dem Konflikt getötet worden sein, während weitere 14 Millionen nach Angaben der Vereinten Nationen vom Hunger bedroht sind.