Zum ersten Mal seit April sind in Israel mehr als 100 neue Corona-Fälle aufgetreten.

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Zum ersten Mal seit April sind in Israel mehr als 100 neue Corona-Fälle aufgetreten.

Noch Mitte Juni lagen die täglichen Neuinfektionen im einstelligen Bereich. Jetzt steigt die Kurve wieder an, was vor allem an der Delta-Variante liegt.

Zum ersten Mal seit April gibt es in Israel mehr als 100 neue Corona-Fälle.

Zum ersten Mal seit fast zwei Monaten wurden in Israel mehr als 100 neue Corona-Infektionen an einem Tag festgestellt, nachdem zuvor nur wenige neue Fälle bekannt geworden waren. Das Gesundheitsministerium bestätigte am Dienstag, dass 125 Personen am Vortag positiv auf das Virus getestet worden waren.

Chesi Levy, der Generaldirektor des israelischen Gesundheitsministeriums, hatte zuvor im israelischen Fernsehen erklärt, dass die Delta-Version des Virus für fast 70 Prozent der neuen Fälle verantwortlich sei. Die Hälfte der Neuinfizierten seien Jugendliche, ein Drittel sei geimpft worden. Die Delta-Variante wurde in Indien entdeckt und gilt als sehr ansteckend.

Impfungen sind wieder auf dem Vormarsch.

In Israel, einem Land mit neun Millionen Einwohnern, haben bereits rund 5,5 Millionen Menschen die erste Corona-Impfung erhalten, mehr als 5,1 Millionen die zweite Dosis. Das Impfprogramm war zunächst sehr erfolgreich und sorgte weltweit für Aufsehen. Nach einer Phase der Stagnation nimmt die Zahl der Impfungen, wie auch die Zahl der Infektionen, allmählich wieder zu.

In Israel lagen die täglichen Neuinfektionen noch Mitte Juni knapp im einstelligen Bereich. Nach einer Corona-Epidemie in Schulen mussten Schüler in zwei Städten am Sonntag allerdings wieder Masken tragen. Aufgrund der niedrigen Infektionszahlen war die Maskenpflicht erst vor einer Woche landesweit gelockert worden. Zudem beschloss die Regierung, die Testkapazitäten für Reisende am Flughafen zu erweitern.

Wegen der Infektionslage und der Ausbreitung der Delta-Variante empfiehlt das Gesundheitsministerium nun verstärkt die Impfung von 12- bis 15-Jährigen. Bislang galt die Empfehlung nur für Hochrisikopatienten und Auslandsreisende.

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