Wie Mieter mit Solaranlagen Strom auf dem Balkon erzeugen

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Wie Mieter mit Solaranlagen Strom auf dem Balkon erzeugen

Mit einer eigenen Solaranlage können Mieter Geld beim Strom sparen. Vor dem Kauf und der Installation der Anlage müssen sie einige Dinge bedenken. Lohnt sie sich wirklich?

Wie Mieter mit Solaranlagen die Energie der Sonne nutzen

Was Do-it-yourselfer tun können, um Pannen zu vermeiden

Mieter müssen sich nicht auf die Innovationsbereitschaft ihres Vermieters verlassen, wenn sie Sonnenenergie für Strom nutzen wollen. Denn alles, was sie brauchen, ist eine Freifläche auf dem Balkon oder der Terrasse und der Zugang zu einer Steckdose, um ihre eigene bescheidene Solaranlage zu betreiben.

Martin Brandis von der Energieberatung der Verbraucherzentrale ergänzt: “Das sind Kleinstanlagen.” Der erzeugte Strom wird über den Stecker direkt in das Hausnetz eingespeist.

Hersteller verkaufen die steckbaren Solargeräte auch als “Mini-Solaranlagen”, “Plug & Play-Solaranlagen” oder “Balkonmodule”. Sie bestehen aus einem oder zwei typischen Solarmodulen und einem Wechselrichter, der die durch Sonneneinstrahlung erzeugte Energie in Haushaltsstrom umwandelt.

Vor der Installation sollten Mieter die folgenden Fragen stellen.

Laut Brandis ist das System wartungsarm und kann auch von Nichtfachleuten installiert werden. Vor der Entscheidung für ein Produkt sollten Mieter den Mietvertrag und das Hausrecht prüfen, um sicherzustellen, dass die Anlage legal ist, so Julia Wagner vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland.

Sie empfiehlt, direkt auf den Vermieter zuzugehen: “In der Regel sind Vermieter sehr daran interessiert, energiesparende Maßnahmen zu fördern.” Die Kosten für die Installation einer solchen Kleinstanlage auf dem Balkon dürften durch die normale Nutzung kompensiert werden. “Allerdings wird diese Position die Rendite schmälern”, argumentiert Wagner. Denn am effektivsten ist ein solches System, wenn es an der Balkonbrüstung oder an der Fassade angebracht wird, vor allem in einer nach Süden ausgerichteten, nicht verschatteten Position.

Allerdings sollten sich Mieter darüber im Klaren sein, dass “sobald das äußere Erscheinungsbild der Immobilie verändert oder die Bausubstanz beschädigt wird, die Zustimmung des Vermieters erforderlich ist”, so Wagner.

Und diese Zustimmung könne, so Wagner, an Bedingungen geknüpft sein, etwa an den Nachweis einer fachgerechten Montage oder den Abschluss einer erweiterten Haftpflichtversicherung: “Das ist in jedem Fall dringend anzuraten, um unnötige Risiken zu vermeiden und im Schadensfall gut abgesichert zu sein.”

Personen- und Sachschäden könnten durch den Ausfall einer nicht fachgerecht installierten Anlage oder eine erhöhte Brandgefahr durch ein überlastetes Stromnetz entstehen.

Nehmen Sie Rücksicht auf Ihre Nachbarn und die Netzbetreiber.

Mieter sollten jedoch nicht… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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