Wahlprogramm der CDU/CSU: Geheimtreffen in Berlin: Laschet und Söder gegen Steuererhöhungen

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Wahlprogramm der CDU/CSU: Geheimtreffen in Berlin: Laschet und Söder gegen Steuererhöhungen

Knapp 100 Tage vor der Bundestagswahl haben sich CDU und CSU im Wesentlichen auf ein Wahlprogramm geeinigt. Einige Streitpunkte dürften aber bestehen bleiben.

Laschet und Söder sprechen sich bei einer Klausurtagung in Berlin gegen Steuererhöhungen aus.

CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder haben sich zum Auftakt einer zweitägigen Klausurtagung der Unionsspitzen in Berlin solidarisch für die Bundestagswahl gezeigt.

Unions-Kanzlerkandidat Laschet sagte am Sonntagabend zum Auftakt der Präsidiumssitzung von CDU und CSU in Berlin: “Unser Ziel ist es, ein gemeinsames Programm zu machen.” Beide Parteichefs erklärten, sie seien gegen Steuererhöhungen, aber es werde keine flächendeckende Steuersenkung nach der Pandemie geben, weil der Staat weiterhin auf Geld angewiesen sei.

“Als CDU und CSU vereint waren, wurde Deutschland immer stark geführt”, sagte Söder. Nach einigen Meinungsverschiedenheiten in den vergangenen Wochen sei die Union nun wieder auf Kurs. Der Machtkampf um die Kanzlerschaft schade nicht dem Verhältnis der Parteien und auch nicht seiner persönlichen Freundschaft zu Laschet: “Zwischen uns ist die Welt noch in Ordnung.” Wir wollen, dass die Union Erfolg hat.” Die gemeinsame Klausurtagung für das Wahlprogramm diente nach seinen Worten als inhaltliche und atmosphärische Einstimmung auf den Wahlkampf.

Bis auf das Mutterschaftsgeld seien alle Punkte des Wahlprogramms zwischen CDU und CSU abgestimmt, so Söder. Er sprach von einem “wichtigen Akt der Gerechtigkeit” und äußerte die Hoffnung, dass das Thema bald in Koalitionsgesprächen besprochen werde.

Nach der Wahl am 26. September erklärte Laschet, das Wesentlichste für ihn sei, dass kein Bündnis gegen die CDU/CSU möglich sein dürfe. Wenn dieses Ziel erreicht werde, sei er auch mit 32, 33 oder 35 Prozent zufrieden. Alle Bündnisse, die ohne die Kompetenz der Union zustande kämen, seien nicht in der Lage, das nächste Jahrzehnt der Modernisierung zu gestalten. Dazu gehört zum Beispiel die so genannte Generationenrente, bei der es um die Renten künftiger Generationen und nicht um die der heutigen Rentner geht.

An diesem Montag soll das Wahlprogramm der CDU/CSU verabschiedet werden. Nach dpa-Informationen feilten Unions-Experten bis zuletzt an dem rund 200 Seiten starken Wahlprogramm, vor allem in den Bereichen Umwelt und Rente. In der Union gab es… Dies ist eine gekürzte Fassung der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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