Tausende von israelischen Nationalisten marschieren in Jerusalem zur Unterstützung der Flagge.

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Tausende von israelischen Nationalisten marschieren in Jerusalem zur Unterstützung der Flagge.

Wegen des Raketenbeschusses aus Gaza wurde der letzte Flaggenmarsch in Jerusalem abgesagt. Ein weiterer Marsch ist derzeit im Gange und übt Druck auf Israels neue Regierung aus.

Tausende von Nationalisten versammeln sich in Jerusalem zu einem Flaggenmarsch.

Bei einem umstrittenen Flaggenmarsch sind zehntausende Nationalisten durch Jerusalem marschiert. Bei der Kundgebung am Dienstag schwenkten 5.000 Menschen israelische Flaggen.

Vor dem Marsch berichteten israelische Medien unter Berufung auf die Rettungsorganisation Palästinensischer Roter Halbmond, dass 17 Palästinenser bei Zusammenstößen mit der Polizei in der Jerusalemer Altstadt verletzt worden seien.

Die Route beinhaltete auch einen Halt im muslimischen Viertel der Jerusalemer Altstadt, was die Palästinenser als große Provokation betrachten. Angesichts des Marsches riefen die beiden großen Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas zu einem “Tag des Zorns” auf.

Der Marsch sollte nach Angaben der Jerusalemer Stadtverwaltung von rund 2000 Polizisten eskortiert werden. Insgesamt wurden 5000 Menschen erwartet. Nach einem Bericht der “Jerusalem Post” hat die israelische Armee mehr Truppen in das Westjordanland geschickt. Bei einem Treffen mit Sicherheitskräften betonte Verteidigungsminister Benny Gantz, wie wichtig es sei, “die persönliche Sicherheit der Bewohner Israels, Juden und Araber gleichermaßen, zu schützen.”

Der nationalistische Marsch wurde von Anhängern des ehemaligen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu organisiert. Dieser übte Druck auf die neue Regierung des ultrarechten Jamina-Parteichefs Naftali Bennett aus. Der letzte derartige Marsch zum sogenannten Jerusalem-Tag wurde am 10. Mai aufgrund von Raketenangriffen der im Gazastreifen herrschenden Hamas abgesagt.

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Nach Angaben der Jerusalem Post,

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