Steuern: Auch bei Spenden bleibt Kaffee in Deutschland ein Luxusgut.

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Steuern: Auch bei Spenden bleibt Kaffee in Deutschland ein Luxusgut.

Deutschland hat seine Kaffeesteuerregelung aufgeweicht und angepasst, die nun sowohl für Bohnen als auch für Pulver gilt, auch wenn sie geschenkt werden. Kritik kommt von der FDP.

Auch wenn er verschenkt wird, ist und bleibt Kaffee in Deutschland ein Luxusgut.

In Deutschland gibt es mehrere hundert Bundesgesetze – schließlich muss alles seine Ordnung haben. Das Kaffeesteuergesetz ist eines davon, das die meisten Menschen wohl nicht kennen. Das ist schon seit 1953 so. Das Gesetz ist gerade erst vom Bundestag aufgewärmt und an EU-Normen angepasst worden. Die FDP-Bundestagsfraktion wollte von der Möglichkeit Gebrauch machen, die Kaffeesteuer unter bestimmten Umständen aufzuheben. Nämlich dann, wenn Kaffeeunternehmen Kaffee an gemeinnützige Gruppen spenden wollen, der noch gut ist, aber aus verschiedenen Gründen nicht mehr auf dem Markt zugelassen ist.

Bisher wäre dies eine kostspielige Angelegenheit gewesen, da das Finanzamt die Hand ausgestreckt und die Kaffeesteuer auf eine solche Spende eingezogen hätte. Gerösteter Kaffee kostet 2,19 Euro pro Kilo, während löslicher Kaffee 4,78 Euro pro Kilo kostet (auch wenn der Kaffee entkoffeiniert ist).

Nach Ansicht der Regierung ist Kaffee nicht “lebensnotwendig”.

Till Mansmann, FDP-Bundestagsabgeordneter, kam, wahrscheinlich mit einer schönen, natürlich besteuerten Tasse Tee, mit der Absicht, sich mal bei der Regierung zu erkundigen, was das denn nun sein soll. Ist die Regierung der gleichen Meinung wie er, dass der Kaffeetarif die Beitragsbereitschaft senkt? Und ist sie der Meinung, dass die Lebensmittel am Ende des Prozesses aus Kostengründen vernichtet werden?

Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat, hat den Kaffee auf – zumindest wenn er an Bedürftige geht.

dpa-Foto von Kay Nietfeld

Also, die span class=”rtr-schema-org” Antwort…. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Meldung.

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