Stärkstes Beben seit einem Vulkanausbruch auf La Palma, mit einer Stärke von 5,0.

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Stärkstes Beben seit einem Vulkanausbruch auf La Palma, mit einer Stärke von 5,0.

Seit dem Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja hat die Insel jeden Tag Dutzende von Erdbeben erlebt. Auch auf drei anderen Inseln waren diesmal Erdstöße zu spüren.

La Palma – Das stärkste Erdbeben auf der Kanareninsel La Palma seit der Vulkanexplosion vor etwa sechs Wochen. Die Erdstöße, die sich am frühen Samstagmorgen ereigneten und eine Stärke von 5,0 hatten, waren nach Angaben des Spanischen Geographischen Instituts (IGN) auf ganz La Palma und in geringerem Maße auch auf den drei anderen Kanarischen Inseln Teneriffa, La Gomera und El Hierro zu spüren.

Es wurden keine nennenswerten Schäden festgestellt. Auf La Palma hat es seit dem Vulkanausbruch täglich Dutzende von Erdbeben gegeben. Experten zufolge stellen die Beben, die weiterhin in einer Tiefe von weit über 30 Kilometern auftreten, keine ernsthafte Bedrohung dar. Sie gehen jedoch davon aus, dass der Vulkan in der Bergkette Cumbre Vieja im Süden der Atlantikinsel vor der Westküste Afrikas noch einige Zeit weiter ausbrechen wird.

Laut RTVE ist dies für die Wirtschaft der kleinen spanischen Insel nicht unbedingt eine schlechte Nachricht, denn der Vulkan hat sich inzwischen zu einer bedeutenden Touristenattraktion entwickelt, die an diesem “langen Wochenende” mit dem Feiertag am Montag (Allerheiligen) besonders viele Menschen anlockt. Offizielle Daten waren dagegen zunächst nicht verfügbar.

Nach Angaben des europäischen Erdüberwachungssystems Copernicus hat die fast 1300 Grad heiße Lava seit dem ersten Ausbruch des Vulkans seit 50 Jahren am 19. September rund 2500 Häuser vollständig zerstört. Dem Bericht zufolge bedeckte eine meterdicke Lavaschicht eine Fläche von 946,5 Hektar. Diese Fläche entspricht in etwa der Größe von 1300 Fußballfeldern. Seit dem Ausbruch des Vulkans mussten mehr als 7000 Menschen evakuiert werden. Die Lavaströme bewegen sich seit mehreren Tagen langsam auf die Küste zu.

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