Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Ulmer Synagoge wegen Antisemitismus

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Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Ulmer Synagoge wegen Antisemitismus

Am Samstagmorgen soll ein unbekannter Täter die Fassade der Ulmer Synagoge mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Weil er dabei beobachtet wurde, konnte die Feuerwehr schnell reagieren.

Nach einem Brandanschlag auf eine Ulmer Synagoge ermittelt der Staatsschutz.

Ein Unbekannter steht im Verdacht, das Feuer in der Ulmer Synagoge gelegt zu haben, teilte die Polizei mit.

Nach Angaben der Polizei hat ein Zeuge am Samstagmorgen einen Mann gesehen, der eine Substanz aus einer Flasche auf die Fassade der Synagoge schüttete und diese anzündete. Da der Zeuge sofort die Feuerwehr verständigte, konnte das Feuer nach Angaben der Behörden schnell gelöscht werden und es entstand nur geringer Schaden an der Fassade und einer Glasscheibe. An einer Seite des Gebäudes der jüdischen Gemeinde war ein starker Rußfleck zu sehen.

Die versuchte Brandstiftung wurde vom Staatsschutz untersucht. Nach Angaben der Beamten liefen die Ermittlungen auf Hochtouren. Das Ausmaß der Zerstörung und die Umstände der Tat waren zunächst unbekannt.

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Die Polizei hat eine Durchsage gemacht.

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