Spontan ins Schwimmbad gehen? : Für manche Menschen sind ausgebuchte Freibäder eine Quelle der Irritation.

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Spontan ins Schwimmbad gehen? : Für manche Menschen sind ausgebuchte Freibäder eine Quelle der Irritation.

Freibäder werden an heißen Tagen zu Hotspots. Doch im Falle einer Pandemie wird der Einlass vor allem über Online-Tickets geregelt. Das hat zur Folge, dass es an manchen Stellen heiß wird und die Bäder auf einen größeren Schutz angewiesen sind.

In manchen Gegenden sind überfüllte Freibäder eine Quelle der Frustration.

“Kinder ertrinken in 90 Sekunden”, so die DLRG.

Wegen der Pandemie sind die Plätze in den Freibädern im zweiten Corona-Sommer besonders knapp, was bei den sommerlichen Temperaturen zu Ärger und Gedränge führen kann. So beschweren sich einige Badegäste in der Hauptstadt über die Hitze.

An heißen Tagen haben die Berliner Schwimmbadbetreiber nach Angaben einer Sprecherin die Zahl des Sicherheitspersonals aufgestockt. Bei wärmerem Wetter komme es häufiger zu Unstimmigkeiten, so die Sprecherin.

Um eine Überfüllung zu Corona-Zeiten zu vermeiden, müssen Besucher an vielen Stellen Zeitfenster im Voraus reservieren oder Online-Tickets kaufen. Das führt dazu, dass die Kapazitäten vor allem an heißen Tagen schnell erschöpft sind. Wer auf eigene Faust im Freibad auftaucht, wird unter Umständen nicht eingelassen.

In Berlin ist es schon zu Massenschlägereien gekommen.

Auch die Stadt Bayreuth überlegt, aufgrund von Schlägereien unter wartenden Badegästen einen Sicherheitsdienst vor dem Freibad zu installieren. In Berliner Freibädern in den Bezirken Neukölln und Kreuzberg sind seit Jahren Sicherheitsleute von Gewerbebetrieben im Einsatz. Mehrmals mussten die Bäder geräumt werden, weil sich das Umfeld verschlechtert hatte. Sporadisch kam es auch zu Massenschlägereien.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Württemberg sieht dagegen keine Probleme mit der Sicherheit. “Uns sind keine Drängeleien bekannt”, sagte ein Vertreter der Stadt Stuttgart. Es sei zwar ein Sicherheitsdienst vor Ort, aber das Hauptaugenmerk des Personals liege darauf, die Abstände zwischen den Warteschlangen einzuhalten.

Während der jüngsten heißen Sommertage in Frankfurt am Main mussten zwar einige Gäste abgewiesen werden, aber es gab keine ernsthaften Reibereien, so Boris Zielinski, Geschäftsführer der BäderBetriebe Frankfurt GmbH. Die meisten Menschen sind sich bewusst, dass sie Karten im Vorverkauf erwerben müssen und werden das Bad erst gar nicht besuchen, wenn alle Plätze bereits belegt sind.

Sicherheitskräfte deeskalieren die Situation.

Das Heinrich-Fischer-Bad im hessischen Hanau war an heißen Tagen manchmal komplett überfüllt, so dass Gäste das Bad verlassen oder vor dem Tor warten mussten, bis andere kamen, berichtet Uwe Weier, Geschäftsführer der Hanauer Bäder GmbH. Das führte unter Umständen zu Unzufriedenheit und Diskussionen. Zu schwerwiegenden Vorfällen ist es jedoch nicht gekommen; in solchen Fällen… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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