Regenwassernutzung in Haus und Garten zur Einsparung von Trinkwasser

0

Regenwassernutzung in Haus und Garten zur Einsparung von Trinkwasser

Regenwasser zu sammeln ist sinnvoll. Es kann nicht nur für die Bewässerung des Gartens genutzt werden. Es eignet sich auch für den Einsatz im Haus. Darüber sollten sich die Nutzer im Klaren sein.

Regenwassersammlung und -nutzung in Haus und Garten

Arbeiten und Wohnen

Trinkwasser ist viel zu wertvoll und kostspielig, um es für die Gartenbewässerung zu verwenden. Regenwasser ist nicht nur besser für den Geldbeutel, sondern auch für die Pflanzen. Leider fällt der Niederschlag nicht genau zum richtigen Zeitpunkt vom Himmel. Deshalb müssen Sie es sammeln und einen Vorrat anlegen.

Ein Klassiker ist die Regentonne zu Hause, so Michael Henze vom Bundesverband Garten-, Landschafts-, und Sportplatzbau in Bad Honnef. Dort sammelt sich das Regenwasser, das aus den Regenrinnen des Daches kommt.

An den Auslaufhahn der Regentonne kann ein Wasserschlauch angeschlossen werden, wenn diese einen solchen hat. “Mit einem Pumpensystem können Sie auch vereinzelte Stellen im Garten erreichen und diese mit dem kostenlosen Regenwasser bewässern.”

Denken Sie unbedingt an einen Deckel und ein Regensieb

Wenn Sie keine grüne Plastiktonne wollen, gibt es originelle Designs, die zum Blickfang im Garten werden – wie Weinfässer oder Amphoren. “Es ist wichtig, einen Deckel auf die Regentonnen zu legen, damit keine Tiere hineinfallen oder viel Laub hineinkommt. Auch Mückenlarven siedeln sich gerne in Regentonnen an”, sagt Henze.

Damit das Wasser bei längerem oder sehr starkem Regen nicht überläuft, sollte ein sogenanntes Regensieb verwendet werden. Das ist eine Vorrichtung, die im Fallrohr der Regenrinne installiert wird und das Wasser nach Bedarf umleitet. Wenn die Regentonne voll ist, fließt der überschüssige Regen in das Fallrohr statt in die Tonne.

Von dort kann das Wasser in die Kanalisation abfließen oder im Boden versickern. Ein Überlaufen der Tonne ist somit nicht mehr möglich. Kommt neuer Regen, fließt das Wasser zurück in die Regentonne, wenn dort zwischenzeitlich Wasser entnommen wurde.

Eine Alternative zur Regentonne für große Grundstücke

Für größere Gärten reicht die Regentonne oft nicht mehr aus. Um hier ausreichend Wasser zu speichern, ist eine Zisterne die Lösung – also ein großer Wassertank, der unterirdisch, zum Beispiel unauffällig unter der Garageneinfahrt oder im Garten, installiert werden kann.

“Zisternen gibt es in verschiedenen Größen. Sie beginnen mit einem Fassungsvermögen von 1000 bis 1500 Litern. Für die Bewässerung von 100 Quadratmetern Fläche rechnet man mit einer Speichergröße von 1 500 Litern”, erklärt Michael Henze.

“Welche Größe… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Newsmeldung.

Share.

Leave A Reply