Rechtsextremismus: Der “Flügel” der AfD wird angeblich wiederbelebt.

0

Rechtsextremismus: Der “Flügel” der AfD wird angeblich wiederbelebt.

Fahnenschwenken und “Höcke-Höcke”-Sprechchöre bei “Flügel”-Treffen gehören der Vergangenheit an. Nicht nur der Verfassungsschutz interessiert sich dafür, inwieweit das alte Netzwerk noch funktionsfähig ist.

Der “Flügel” der AfD scheint wiederauferstanden zu sein.

Der AfD-Bundesvorstand will Vorwürfen nachgehen, der “Flügel” bilde neue Strukturen, die der Verfassungsschutz als rechtsextremistisch einstuft.

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen sagte der Deutschen Presse-Agentur am Freitag, die Informationen aus Niedersachsen seien ihm “parteiintern zugespielt worden, wie vielen anderen auch.” “Wir haben das auf unserem Radar”, so Meuthen weiter.

“Jeder Versuch, konkurrierende Strukturen aufzubauen, ist eindeutig unerwünscht und schädlich für die Partei”, sagte Meuthen. Der AfD-Bundesvorstand beschloss am Freitagabend, am Montag eine Telefonkonferenz mit drei Parteimitgliedern abzuhalten, um danach über mögliche Maßnahmen zur Parteiorganisation zu beraten und zu entscheiden. Das erfuhr die dpa aus Vorstandskreisen.

Die als “Patrioten” bekannte Gruppierung aus Niedersachsen soll laut Aufzeichnungen des Treffens und einer eidesstattlichen Erklärung eines Anwesenden versucht haben, bei einem Treffen im Februar an gewählten Kreisverbänden vorbei alte Flügelstrukturen zu reaktivieren, berichten das Politmagazin Rundblick sowie WDR und NDR. Eine vertrauenswürdige Quelle bestätigte den Sachverhalt gegenüber dpa.

“Entsprechende Berichte aus den Medien sind uns nur bekannt”, sagte Nicolas Lehrke, Generalsekretär der niedersächsischen AfD. “Daher haben wir noch kein umfassendes Bild von dem angeblichen Treffen am 20. Februar 2021.” Der Bundesvorstand sei um weitere Informationen gebeten worden. “Wir legen aber Wert auf die Zusicherung, dass es im Landesverband Niedersachsen keine “Flügel”-Strukturen gibt und dass diese nicht von Jens Kestner geführt werden.” Bei dem Treffen in Verden waren laut Medienberichten auch Mitglieder des Landesvorstandes und zahlreiche Bundestagsabgeordnete anwesend.

Nachdem bei dem Treffen sogenannte Regionalkoordinatoren gewählt wurden, heißt es auf einem Mitschnitt, der NDR und WDR vorliegt: “Ich gratuliere uns, dass wir die alten Flügelformationen wiederbelebt haben.” Die konkurrierenden Einrichtungen müssten “konspirativ” sein, weil sie die Kreisverbände der AfD “komplett umgangen” hätten. “Gewählte Vertreter des patriotischen Lagers” seien die Koordinatoren nun. Ziel der neuen Strukturen sei es, “sich auf diese Weise Mehrheiten zu verschaffen”. Wir nennen das natürlich nicht mehr so, wie es früher hieß, sondern etwas anderes.” Die Behauptungen sind laut NDR, und…. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

Share.

Leave A Reply