Parteitag: Die Linke verabschiedet ein Wahlprogramm, darunter die Forderung nach einem Mindestlohn von 13 Euro.

0

Parteitag: Die Linke verabschiedet ein Wahlprogramm, darunter die Forderung nach einem Mindestlohn von 13 Euro.

Auf ihrem Bundesparteitag hat die Linkspartei ein Programm für die Bundestagswahl beschlossen. Neben einem höheren Mindestlohn setzt sie sich für mehr Umweltschutz und eine flächendeckende Mietpreisbremse ein.

Die Linkspartei hat ihr Wahlprogramm veröffentlicht, das unter anderem einen Vorschlag für einen Mindestlohn von 13 Euro enthält.

Die Linkspartei hat am Sonntag ihr Bundestagswahlprogramm bekannt gegeben. Eine deutliche Mehrheit von 362 Delegierten stimmte dafür (knapp 88 Prozent von 412 gültigen Stimmzetteln), 30 stimmten dagegen und 20 enthielten sich bei einer Online-Parteiversammlung.

Die Linkspartei setzt sich in dem Beschluss unter anderem für einen Mindestlohn von 13 Euro (jetzt 9,50 Euro), eine bundesweite Mietpreisbremse, eine Mindestrente von 1.200 Euro, mehr Urlaubs- und Feiertage sowie einen langfristig kostenlosen öffentlichen Nahverkehr ein. Darüber hinaus spricht sich die Partei für höhere Steuern auf Unternehmen, Reichtumseinkünfte und Vermögen sowie für eine Krisenabgabe auf Nettovermögen ab zwei Millionen Euro aus, um die Auswirkungen der Corona-Krise zu bekämpfen.

In der Klimapolitik setzt sich die Linkspartei dafür ein, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und bis 2035 Klimaneutralität zu erreichen, also bis dahin ein Gleichgewicht zwischen Treibhausgasemissionen und -minderungen zu erreichen – “als einzige Partei”, wie es die Klimabewegung Fridays for Future anerkennend formuliert.

210620-99-70182/2

Share.

Leave A Reply