Ohne Klimaschutzmaßnahmen werden die Marshallinseln in 50 Jahren ausgestorben sein.

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Ohne Klimaschutzmaßnahmen werden die Marshallinseln in 50 Jahren ausgestorben sein.

Auf der Klimakonferenz in Glasgow erklärte der Delegierte des Inselstaates: “Wir sind ein Land, das nur zwei Meter über dem Meeresspiegel liegt.” Eine Überschwemmung sei im Anmarsch.

Glasgow ist eine Stadt in Schottland. Die Marshallinseln im Pazifik haben eine eindringliche Warnung herausgegeben, dass sie untergehen werden, wenn die internationale Gemeinschaft den Klimawandel nicht bekämpft. Tina Stege, die Klimabeauftragte des Inselstaates, sagte dem britischen Sender Sky News am Sonntag zu Beginn der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow: “Wir sind ein Land, das kaum zwei Meter über dem Meeresspiegel liegt. 0,5 Meter werde der Meeresspiegel derzeit durch die jährlichen Überschwemmungen steigen. Land und Gebäude müssten immer weiter angehoben werden. Ich kann nicht akzeptieren, dass die Marshallinseln in 50 Jahren Geschichte sein werden”, so Stege. “Niemand auf der Welt hat das Recht, ein ganzes Land abzuschreiben.” Die Marshallinseln, mit rund 60.000 Einwohnern eine der kleinsten Nationen der Welt, bekommen die Auswirkungen des Klimawandels schon jetzt zu spüren.

Die Pazifiknation stehe an vorderster Front im Kampf gegen den Klimawandel und gehöre zu den am stärksten gefährdeten Akteuren, sagte er. “Indem man die Schwächsten schützt, schützt man aber auch sich selbst. Wir müssen auf eine bessere Zukunft hoffen”, bemerkte Stege. Bei einer globalen Erwärmung von 1,1 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit sei es für ihr Land bereits eine Herausforderung zu existieren. “Ein Anstieg um 1,5 Grad wird unerträglich sein.” Stege betonte, dass ihr Land dringend auf Hilfe angewiesen sei.

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