New York stimmt über die Spitzenkandidaten im Bürgermeisterrennen ab.

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New York stimmt über die Spitzenkandidaten im Bürgermeisterrennen ab.

Die Einwohner der Stadt haben über die Spitzenkandidaten für die Nachfolge von Bill de Blasio abgestimmt, doch die Ergebnisse werden wohl erst in einiger Zeit bekannt gegeben.

New Yorker stimmen über die Spitzenkandidaten für das Bürgermeisteramt ab.

Die New Yorker haben über die Spitzenkandidaten im Rennen um das Amt des Bürgermeisters der Stadt abgestimmt.

Der Ex-Polizist und Brooklyn Borough President Eric Adams, die ehemalige New Yorker Stadtreinigungsbeauftragte Kathryn Garcia und die Menschenrechtsanwältin Maya Wiley gehören nach den ersten Ergebnissen der Vorwahlen zu den Spitzenkandidaten der Demokraten. Andrew Yang, ein Milliardär und früherer Präsidentschaftskandidat der Demokraten, lag hinter ihnen. Yang stieg später aus dem Rennen aus.

Die übrigen neun Kandidaten schienen zunächst zurückzubleiben. Curtis Sliwa, der Urheber eines Bürgerbegehrens zur Verbesserung der Straßensicherheit, scheint bei den Republikanern unwahrscheinlich zu gewinnen.

Die Wahrscheinlichkeit für einen Sieg der Demokraten ist hoch.

Allerdings gilt in der linken Hochburg New Yorks ein demokratischer Sieger auch als der wahrscheinlichste Sieger der Wahl im November – und damit als Nachfolger von Bill de Blasio, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr zur Wiederwahl antreten darf. Allerdings basieren die vorläufigen Ergebnisse ausschließlich auf den Erststimmen. Endgültige Ergebnisse könnten Wochen dauern, da bei dieser Wahl zum ersten Mal in New York ein ausgeklügeltes Wahlverfahren angewandt wird, bei dem jeder Wähler bis zu fünf Lieblingskandidaten der Reihe nach benennen kann.

Die wirtschaftliche Erholung von der Corona-Krise, die zunehmende Gewaltkriminalität in der Stadt und eine wahrscheinliche Polizeireform waren die Hauptthemen im Wahlkampf. Die Wahl wird als eine Wahl zwischen konservativen und progressiven Kräften gesehen. Während des Wahlkampfs stellten sich Kandidaten wie Adams und Yang auf die Seite der Polizei, während Wiley progressivere Positionen vertrat, die mit der Black-Lives-Matter-Bewegung übereinstimmen. Garcia, der unter anderem von der “New York Times” unterstützt wurde, hatte versucht, einen Mittelweg zu finden.

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