Nach vier Jahren Trump neigt sich der Nato-Gipfel dem Ende zu: Die Nordatlantikpakt-Organisation (Nato) hat China ins Visier genommen.

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Nach vier Jahren Trump neigt sich der Nato-Gipfel dem Ende zu: Die Nordatlantikpakt-Organisation (Nato) hat China ins Visier genommen.

US-Präsident Joe Biden glaubt, dass die USA fest an der Seite Europas stehen. Vor dem Biden-Putin-Treffen in Genf strafft das Bündnis seine Bande.

Nach vier Jahren Trump hat die NATO beschlossen, sich auf China zu konzentrieren.

Auf ein solches Engagement hatte die NATO schon lange gehofft: Bei einem Treffen mit den anderen 29 Staats- und Regierungschefs der Allianz am Montag erklärte US-Präsident Joe Biden: “Ich möchte, dass ganz Europa weiß, dass die Vereinigten Staaten da sind.” Europa beizustehen, sei eine “heilige Pflicht” für Washington, sagte er. Biden versuchte, die transatlantischen Beziehungen wieder zu beruhigen, gut vier Jahre nachdem sein Vorgänger Donald Trump mit Vorhersagen über einen Austritt der USA aus dem Bündnis Freunde erschreckt hatte. “Ein Angriff auf einen ist ein Angriff auf alle, und wir werden einen kollektiven Gegenangriff starten.” “Heute werden wir ein neues Kapitel in den transatlantischen Beziehungen aufschlagen”, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. “Niemand soll glauben, er könne die Nato trennen oder zerstückeln”, fuhr er fort.

Nach vier Jahren Trump feiert die Nato so etwas wie ein Comeback.

Nach vier Jahren der Schwäche unter Donald Trump hat die Partnerschaft am Montag so etwas wie ein Comeback gefeiert. Jetzt müssen “Einigkeit und Zusammenhalt” (Stoltenberg) gezeigt werden – zum einen, weil Trump gestärkt in sein Gipfeltreffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Mittwoch in Genf gehen will. Andererseits, weil der neue Mann im Weißen Haus ein Bündnis gegen China braucht.

“Wir treten nicht in einen Kalten Krieg ein und China ist nicht unser Gegner und nicht unser Feind”, betonte der NATO-Generalsekretär. Als 2010 das bis heute gültige strategische Konzept der Allianz verabschiedet wurde, war China noch kein Thema. Inzwischen spricht man im Nato-Hauptquartier in Brüssel von einer “neuen Herausforderung”, weil Peking zwar eine Großmacht geworden sei, aber “nicht unsere Werte teilt”. Man formulierte dennoch gebremst, weil die Nato zugleich auf Dialog setzt. Das fernöstliche Riesenreich solle “internationale Verpflichtungen einhalten” und seiner “Rolle als Großmacht” gerecht werden, heißt es in der Resolution des Gipfels. Außerdem soll es… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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