Ministertreffen: Strenge Beschränkungen für die Rückkehr von Reisen bleiben in Kraft.

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Ministertreffen: Strenge Beschränkungen für die Rückkehr von Reisen bleiben in Kraft.

Die Gesundheitsminister haben beschlossen, die strengen Maßnahmen für Touristen, die aus Hochrisikogebieten zurückkehren, beizubehalten. Auslöser ist die Coronavirus-Delta-Variante.

Für Reiserückkehrer gelten dennoch strenge Regeln.

Die Coronavirus-Zahlen in Deutschland waren zuletzt gering. Doch mit der nahenden Urlaubssaison steigt die Angst vor der Ausbreitung der schweren Delta-Variante des Virus. Diese Mutation, die in Indien ihren Anfang nahm und inzwischen auch in Großbritannien verbreitet ist, ist hoch ansteckend und führt zu einem schnelleren Krankheitsverlauf.

Um zu verhindern, dass Touristen die Delta-Variante in Deutschland verbreiten und eine vierte Welle auslösen, gelten für Reisende, die aus Gebieten mit hohem Risiko, hoher Inzidenz und viraler Variante zurückkehren, weiterhin strenge Test- und Quarantäneauflagen. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Mittwoch bei einer Digitalkonferenz verständigt.

Zudem muss jeder, der nach Deutschland fliegen will, weiterhin einen negativen Test vorlegen. Die Regelungen galten ursprünglich nur bis Ende Juli, sollen nun aber bis mindestens Mitte September verlängert werden. “Wir wollen die Varianten möglichst aus Deutschland heraushalten”, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). An den Grenzen sollen die Vorschriften für den Straßen- und Schienentransport genauer überprüft werden, so der Beschluss der Minister. Die Devise, so Spahn, laute “Reisen ja, aber sicher”. Laut Spahn sind derzeit ausreichend Testmöglichkeiten für Reisende vorhanden.

Fuer die Impfstellen werde ein “Bereitschaftskonzept” erarbeitet, sagte er.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministers haben 40 Millionen Deutsche mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Die Haelfte der Bevoelkerung werde in dieser Woche mindestens einmal geimpft worden sein, sagte er. Erst dann sei ein vollständiger Schutz vor dem Corona-Virus gegeben. Spahn schätzt, dass zwischen 55 und 60 Millionen Deutsche geimpft sein werden. Spahn wies Vorwürfe zurück, Biontech würde die Lieferungen drosseln und damit den Fortschritt der Impfung gefährden.

Nach weiteren Impfstofflieferungen im Juni werde der Hersteller erst im Juli wieder auf die ursprünglich vereinbarte Menge zurückgehen. Für die Impfstoffzentren werde ein “Bereitschaftskonzept” erarbeitet, sagte er. Auch nach der ersten großen Impfwelle soll ein Mindestbetrieb aufrechterhalten werden, um bei Bedarf die Kapazitäten schnell hochfahren zu können. Die Impfkliniken sind bis zum 30. September finanziert. Die Bundesregierung, so Spahn, werde auch… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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