Mehr als 100 Menschen wurden bei einem Vorfall in Burkina Faso getötet, was eine dreitägige Staatstrauer zur Folge hatte.

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Mehr als 100 Menschen wurden bei einem Vorfall in Burkina Faso getötet, was eine dreitägige Staatstrauer zur Folge hatte.

Das Land Burkina Faso ist in Trauer. Bei einem Angriff auf eine Gemeinde im Norden des Landes wurden mehr als 100 Menschen getötet. Es ist der schwerste Anschlag seit Jahren. Die EU spricht von terroristischen Anschlägen.

Bei einem Vorfall in Burkina Faso sind mehr als 100 Menschen getötet worden.

Bei einem Zwischenfall in dem westafrikanischen Land Burkina Faso sind mehr als 100 Menschen getötet worden.

Präsident Roch Kabore kündigte den “barbarischen Angriff” am Freitagabend auf Facebook an. Demnach drangen Bewaffnete in die Gemeinde Solhan in der nördlichen Sahelzone ein. Die Europäische Union nannte die Angriffe “barbarisch und feige” und bezeichnete sie als “terroristische Aktionen”. Es ist der tödlichste Angriff in Burkina Faso in jüngster Zeit.

Menschen wurden buchstäblich “hingerichtet”, wie die staatliche Nachrichtenagentur AIB berichtete. Die Angreifer setzten auch Gebäude und den Markt in Brand, heißt es in dem Bericht. Laut AIB könnte die Zahl der Opfer weiter steigen.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell erklärte, es müsse alles getan werden, um zu garantieren, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Er bekräftigte das Engagement der Union bei der Bekämpfung der Instabilität und der Verstärkung der staatlichen Präsenz in den am meisten gefährdeten Gebieten. Er sagte weiter, dass bewaffnete Terroristen zur gleichen Zeit mindestens 14 weitere Personen in der Provinz Oudalan getötet haben.

Kabore kündigte eine dreitägige Staatstrauer an. Die Sicherheitskräfte seien bereits auf dem Weg, um die Schuldigen für die “schändliche” Tat zu finden und “außer Gefecht zu setzen”, sagte er. Über die Identität oder das Motiv der Täter gab es keine weiteren Informationen.

Burkina Faso ist Teil der Sahelzone, die sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt. Dort operieren bewaffnete Gruppen, von denen sich einige zum IS oder zu al-Qaida bekannt haben. Burkina Faso ist lange Zeit von Anschlägen verschont geblieben, doch seit 2015 hat die Zahl der Angriffe dramatisch zugenommen. Mehr als 1,2 Millionen Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen inzwischen Flüchtlinge im eigenen Land.

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