Maria 2.0 ist eine Reformbewegung, die vom Verein zur Umwidmung der Kirchensteuer in Köln gegründet wurde.

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Maria 2.0 ist eine Reformbewegung, die vom Verein zur Umwidmung der Kirchensteuer in Köln gegründet wurde.

Viele Menschen treten aus der Kirche aus und behalten das Geld, das bisher für die Kirchensteuer zurückgelegt wurde. Jetzt bietet ein neu gegründeter Verein eine einfache Möglichkeit, es für gute Zwecke zu spenden.

In Köln wurde ein Verein zur Umwidmung der Kirchensteuer gegründet.

Der Verein “Umsteuern! Robin Sisterhood” wurde zur Umwidmung der Kirchensteuer am Montag in Köln gegründet.

“Wir wollen diejenigen, die massenhaft aus der Kirche austreten, zu konkreten Spenden auffordern, statt das Geld verfallen zu lassen”, sagte Maria Mesrian, Mitbegründerin der Reformbewegung Maria 2.0, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Organisation wendet sich aber auch an Menschen, die noch Kirchenmitglieder sind und für einen guten Zweck spenden wollen.

Prominente Unterstützer

Unter anderem gehört Carolin Kebekus zu den Unterstützern der Organisation. “Die katholische Kirche hat durch ihren stümperhaften Umgang mit sexuellen Übergriffen vielen gläubigen Menschen schrecklichen Schaden zugefügt”, sagte die Komikerin der Deutschen Presse-Agentur. “Das Ziel unserer Organisation, Umsteuern! Robin Sisterhood e.V., ist es, diesen Menschen zu helfen.”

Mit den Geldern sollen unter anderem Selbsthilfegruppen für Gewaltopfer unterstützt werden. Auch die Unterstützung von Frauen- und Kinderschutzhäusern ist ein Schwerpunkt. Im vergangenen Jahr seien in Köln 370 Frauen von einem Frauenhaus abgewiesen worden, weil es nur 45 Plätze gab, so Mesrian.

Es hat eine Welle von Kirchenaustritten gegeben.

Seit Monaten gibt es in Köln eine Welle von Kirchenaustritten. Grund soll eine Vertrauenskrise um Kardinal Rainer Maria Woelki sein. Die derzeitige Empörung in der katholischen Kirche ist laut Kebekus nicht mehr aufzuhalten. “Das potenziert sich zunehmend, gerade weil man den Eindruck hat, dass es nicht ausreichend aufgeklärt wird.”

Über die Gründung des Vereins hatte zunächst der “Kölner Stadt-Anzeiger” berichtet.

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Die Website des neuen Vereins

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