Kurz vor Beginn der Konferenz in Brüssel spricht NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg eine Warnung an China aus.

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Kurz vor Beginn der Konferenz in Brüssel spricht NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg eine Warnung an China aus.

Im Anschluss an den G7-Gipfel treffen sich die ranghöchsten Vertreter der NATO erstmals mit dem neuen US-Präsidenten Biden. Die Beziehungen zu Peking und Moskau dürften dabei die Hauptthemen sein.

Kurz vor der Konferenz spricht NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg eine Warnung an China aus.

Die Staats- und Regierungschefs der 30 NATO-Staaten treffen sich in Brüssel zu einem Gipfel. Dabei geht es vor allem darum, wie das Bündnis mit der Entwicklung Chinas zur militärischen Weltmacht umgehen soll.

Kurz vor der Konferenz warnte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg eindringlich vor den Bedrohungen durch China. Das Land habe sein Militär in den letzten Jahren dramatisch modernisiert und massiv in nukleare Fähigkeiten und hochentwickelte Waffensysteme investiert, so der ehemalige norwegische Ministerpräsident. Gleichzeitig investiere das Land massiv in die Infrastruktur der NATO-Mitglieder und versuche, diese zu kontrollieren.

Außerdem, so Stoltenberg, teile China nicht die Prinzipien seiner Partner, verfolge Minderheiten im eigenen Land und überwache die eigene Bevölkerung in einem noch nie dagewesenen Ausmaß mit Hilfe von sozialen Medien und Gesichtserkennungstechnologien. Er erklärte: “All dies ist relevant für unsere Sicherheit, und kein Land oder Kontinent wird in der Lage sein, damit allein fertig zu werden.”

Gleichzeitig betonte Stoltenberg seine Absicht, weiterhin mit China bei Themen wie Klimawandel und Rüstungskontrolle zusammenzuarbeiten. Er erklärte: “Wir treten nicht in einen neuen Kalten Krieg ein, und China ist weder unser Gegner noch unser Feind.” Allerdings sei eine Zusammenarbeit notwendig, um die Sicherheitsbedrohungen durch Chinas Aufstieg zu bewältigen.

Im Mittelpunkt des Gipfels, der am Montagnachmittag beginnt, stehen neben den Beziehungen der NATO zu China auch die von Russland ausgehenden Risiken und die Reformbemühungen der “NATO 2030”. Das Treffen ist bedeutsam, da es das erste mit dem neuen US-Vizepräsidenten Joe Biden sein wird. Dieser hat versprochen, die Beziehungen zwischen der NATO und den Vereinigten Staaten zu normalisieren, die unter seinem Vorgänger Donald Trump sehr angespannt waren.

Biden unterstreicht die Bedeutung der kollektiven Verteidigung.

Nach der G7-Konferenz im englischen Cornwall traf Biden am Sonntagabend in Brüssel ein. Das Weiße Haus teilte mit… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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