KSK: Kramp-Karrenbauer schließt rechtsextreme Einstellungen in der Bundeswehr nicht aus.

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KSK: Kramp-Karrenbauer schließt rechtsextreme Einstellungen in der Bundeswehr nicht aus.

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) ist durch die Affäre um rechtsextreme Äußerungen in der Bundeswehr beschädigt worden. Die Verteidigungsministerin erklärt heute, warum das KSK nicht aufgelöst werden soll.

Kramp-Karrenbauer: Rechte Sympathien werden von Kramp-Karrenbauer nicht ausgeschlossen.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nicht ausgeschlossen, dass künftig auch rechtsextreme Soldaten zum Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr (KSK) kommen.

“In einer Organisation wie der Bundeswehr mit über 200.000 Mitarbeitern kann man nie etwas bis ins letzte Detail ausschließen”, sagte die CDU-Politikerin der “Welt am Sonntag” auf eine entsprechende Anfrage. Also auch keine Spezialkräfte.” Es sei aber viel getan worden, “um die Gefahr schädlicher Einstellungen durch eine verbesserte Auswahl und häufige psychiatrische Untersuchungen zu minimieren.” Allerdings könne man niemanden komplett durchleuchten.

Nach Skandalen und rechtsextremen Vorkommnissen hatte sich Kramp-Karrenbauer in dieser Woche dafür entschieden, die KSK beizubehalten. Dem vorausgegangen war eine Reihe von Reformforderungen. Die Ministerin betont nun in der “Welt am Sonntag”, dass dem Verband “wieder ein Grundvertrauen entgegengebracht wird.” Das zeige sich auch daran, dass die Einsatzpause des KSK beendet sei und es zur Absicherung des Abzugs der Bundeswehr nach Afghanistan entsandt worden sei, sagte sie. “Im Übrigen müssen alle Soldaten das in sie gesetzte Vertrauen regelmäßig rechtfertigen.”

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