Kommentar: Orbáns Macht muss von der EU gebremst werden.

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Kommentar: Orbáns Macht muss von der EU gebremst werden.

Der ungarische Ministerpräsident hat sich seit Jahren von europäischen Werten verabschiedet. Brüssel hingegen belässt es bei markigen Sprüchen.

Orbáns Macht muss von der EU gebremst werden.

Es wäre ein schönes Symbol gewesen, die Münchner Arena in Regenbogenfarben erstrahlen zu lassen. Aber das war’s dann auch schon. Die Wahrheit findet man auf dem Platz – in diesem Fall in Brüssel. Wenn man vermeiden will, Minderheiten als Kriminelle abzustempeln, muss man ihr politisches Handeln für sich selbst sprechen lassen. Leider klingt das, was Ursula von der Leyen den Ungarn mit aufrührerischer Sprache androht, nur allzu vertraut nach der üblichen EU-Agitationsroutine.

Mit seinen Provokationen hat Orbán Erfolg.

Dabei brüskiert Orbán seit Jahren die europäischen Mitgliedsstaaten; seine homophobe Kampagne ist nur einer von vielen Verstößen gegen westliche Ideale. Trotzdem lässt die EU-Kommission ihn gewähren, was er will, und Verfahren wegen Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit werden auf Eis gelegt. Derweil freut sich der Populist aus Budapest, dass seine Provokationen wieder einmal erfolgreich waren und er weiterhin Geld aus Brüssel erhält. Auf dem EU-Gipfel am Donnerstag haben die Mitglieder erneut die Chance, deutlich zu machen, dass auch die Union rote Linien hat. Eine davon ist der Schutz von Minderheiten.

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Fußball-EM in Europa

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban wird nicht an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen.

Kommentar

Die Uefa hat mit der Regenbogen-Absage wieder einmal eine Chance vertan.

src=”https://www.augsburger-allgemeine.de/resources/38772-1/ver1-0/img/placeholder/3×2.png” alt=”Die Freiheitsbrücke in Budapest ist in den frühen Morgenstunden…” Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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