Investitionen: Die Regierung hat ein milliardenschweres Klimaschutzprogramm beschlossen.

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Investitionen: Die Regierung hat ein milliardenschweres Klimaschutzprogramm beschlossen.

In den Folgejahren will die Bundesregierung weitere acht Milliarden Euro bereitstellen, um das Erreichen der Klimaziele zu sichern. Doch selbst der Umweltminister ist mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden.

Die Regierung hat einen milliardenschweren Klimaschutzplan beschlossen.

Deutschland hat sich für das Jahr 2045 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Es sollen nur noch so viele Treibhausgase ausgestoßen werden, wie der Umwelt entzogen werden können.

Wie dieses Ziel erreicht werden soll, darüber stritten sich die Politiker in den vergangenen Wochen vehement. Die Bundesregierung hat nun eine 8-Milliarden-Dollar-Investitionsinitiative angekündigt, um Deutschland auf eine klimaneutrale Zukunft vorzubereiten.

Hier die wichtigsten Details auf einen Blick:

INDUSTRIE

Die Bundesregierung will 859 Millionen Euro aufwenden, um die deutsche Wirtschaft auf den ökologischen Wandel vorzubereiten. Aus diesem Topf stellt die Bundesregierung zusätzlich 650,2 Millionen Euro für sogenannte Klimaschutzverträge mit der Wirtschaft zur Verfügung. Das sind staatlich geförderte Programme, die den Unternehmen helfen, die höheren Kosten für Investitionen in eine umweltfreundliche Produktion zu decken, etwa wenn sie viel Geld für den teuren Einsatz von grünem Wasserstoff ausgeben. Die Stahlindustrie erhält für die Umstellung ihrer Hochöfen auf eine wasserstoffbasierte Produktion 100 Millionen Euro. Die chemische Industrie erhält zum Beispiel 50 Millionen Euro, um von fossilen Brennstoffen auf eine saubere Produktion umzustellen.

ENERGIE

Weitere 95 Millionen Euro sind für diesen Zweck vorgesehen. Und der Handlungsbedarf ist enorm: Die Energiewirtschaft soll im Jahr 2030 nur noch 108 Millionen Tonnen Treibhausgase ausstoßen, im Jahr 2020 waren es noch 280 Millionen, so das neue Bundesklimaschutzgesetz. Die Mittel sollen in energieeffiziente Wärmenetze, die ökologische Wasserstoffproduktion und den Aufbau eines weltweiten Wasserstoffmarktes investiert werden.

GEBÄUDE

Nur die Bauwirtschaft hat im vergangenen Jahr mehr Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen, als erlaubt war. Entsprechend hoch ist der Betrag, den Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) für diese Branche vorsieht. Bis 2025 sollen zusätzlich 5,5 Milliarden Euro in die energetische Sanierung von Wohngebäuden und den klimafreundlichen Bau oder die Sanierung von Sozialwohnungen investiert werden. Damit wird eine Milliarde Euro aus diesem Fonds in den sozialen Wohnungsbau fließen. Gleichzeitig werden die energetischen Mindestkriterien für Neubauten erhöht. Wie genau, wird nicht näher spezifiziert.

VERKEHR

Mehr als eine Milliarde Euro sind für neue Radwege, die Digitalisierung von Bahnstrecken und Schnellladestationen vorgesehen. Wichtig sind auch Wasserstraßen und ein umweltschonender Schiffsverkehr… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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