Im Zuge des Corona-Ausbruchs fordert der Justizminister eine Neubewertung der Maskenpflicht.

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Im Zuge des Corona-Ausbruchs fordert der Justizminister eine Neubewertung der Maskenpflicht.

Am Sonntag ist die Corona-Inzidenz weiter zurückgegangen. Das hat zu Forderungen nach Lockerungen geführt, auch bei der Maskenpflicht.

Der Justizminister strebt eine Neubewertung der Maskenpflicht an.

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht fordert die Bundeslaender angesichts des Rueckgangs der Coronavirus-Pandemie auf, zu ueberpruefen, ob die Maskenpflicht bestehen bleiben soll.

Laut der SPD-Politikerin müssen die Länder prüfen, “ob und wo die Maskenpflicht bei niedrigen und weiter sinkenden Inzidenzzahlen noch verhältnismäßig ist.” “Das gilt auch für Schulen, denn die Maskenpflicht wirkt sich auf Schulkinder besonders negativ aus.”

Die Häufigkeit des Auftretens nimmt weiter ab.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ging die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntagmorgen weiter zurück und lag bundesweit bei 17,3 (Vortag: 18,3; Vorwoche: 24,7). (RKI). Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 1489 neue Corona-Infektionen an das RKI. Dies basiert auf Zahlen vom Sonntagmorgen, die den Stand des RKI-Dashboards um 04:58 Uhr darstellen. Als Beispiel: Vor einer Woche lag die Zahl der Infektionen bei 2440. Innerhalb von 24 Stunden wurden in Deutschland 18 zusätzliche Todesfälle dokumentiert, so die Daten. Vor einer Woche waren es noch 74 Todesfälle.

Nach dem RKI-Lagebericht vom Samstagabend lag der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert bei 0,85. (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 85 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert repräsentiert den Beginn der Infektion vor jeweils 8 bis 16 Tagen. Liegt der R-Wert über einen längeren Zeitraum unter 1, nimmt die Zahl der Infektionen ab, liegt er konstant über 1, steigt die Zahl der Fälle.

Kubicki will, dass die Verwendung von Masken optional gemacht wird.

Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) ging angesichts der Zahlen noch weiter als Lambrecht und plädierte für ein Ende der Maskenpflicht. “Bei einer nachweisbaren Inzidenz unter 35 sollte der Staat keine Einschränkungen der Grundrechte für alle Menschen vornehmen. Nach Ansicht von Kubicki von der “Bild am Sonntag” müsste die generelle Maskenpflicht mit einer starken Auslegung des Infektionsschutzgesetzes vor allem im Freien aufgehoben werden.

Laut Kubicki müssen die Landesregierungen nun umgehend ihre Regelungen ändern oder sie müssen damit rechnen, von den Verwaltungsgerichten gegängelt zu werden. Stattdessen könne die Regierung eine Aufklärungskampagne starten, wie sich Menschen in U-Bahnen und Menschenansammlungen durch das Tragen von Masken schützen können, fügte er hinzu. “Die Eigenverantwortung der Menschen, nicht das ständige Vorschreiben von Verhaltensnormen durch den Staat, muss wieder ein zentraler Aspekt unseres Zusammenlebens werden.”

Dänemark steht kurz vor der Abschaffung des Maskenzwangs.

Ab diesem Montag wird in Dänemark die Pflicht zum Tragen einer… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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