Hohe Preise: Linke fordern 200 Euro für Menschen am Rande der Armut.

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Hohe Preise: Linke fordern 200 Euro für Menschen am Rande der Armut.

Angesichts steigender Verbraucher- und Energiepreise hat der Vorsitzende der Linkspartei eine Einmalzahlung für Arme vorgeschlagen.

Berlin ist die Hauptstadt von Deutschland. Angesichts der steigenden Verbraucher- und Energiepreise hat die Linkspartei eine Einmalzahlung von 200 Euro für Arme vorgeschlagen. Nach Gesprächen in der Parteispitze sagte Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow am Montag in Berlin: “Wir müssen reagieren, wenn wir nicht wollen, dass die Menschen im Winter frieren.” Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, hatte zuvor gefordert, dass die künftige Bundesregierung die für Anfang 2022 geplante nächste Stufe der CO2-Preiserhöhung aussetzen solle.

Nach Angaben der Linkspartei-Führung sollten die 200 Euro am 1. Dezember an rund 13 Millionen Menschen verteilt werden, die am Rande der Armut stehen. Laut einem am Montag veröffentlichten Memorandum mit Aufrufen zu “schnellen Schritten”, die nach Ansicht der Partei jetzt ergriffen werden müssen, “um die Lebensqualität der Bevölkerung zu sichern und Leid abzuwenden”, würde die Einmalzahlung als Konjunkturpaket dienen. Neben der Einmalzahlung schlägt das Papier eine sofortige Erhöhung von Hartz IV um die Inflationsrate, die Berücksichtigung von Heiz- und Stromkosten beim Wohngeld, ein Verbot von Gas- und Stromsperren für Privathaushalte, die Übernahme des CO2-Preises für die Beheizung von Wohnungen durch Vermieter und eine Verpflichtung der Strom- und Gasanbieter zu Privatkundenrabatten vor.

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